Kurzmeldungen

Buchholz - Auseinandersetzung mit Glasflaschen am Bahnhof Buchholz: Am Freitagmittag gerieten nach Mitteilung der Polizei zwei Personen am Bahnhofvorplatz im Bereich des Kabenhofes in eine körperliche Auseinandersetzung.

Dabei schlugen die beiden Personen mit Glasflaschen aufeinander ein. Eine der beiden Personen wurde dabei leicht verletzt. Durch die hinzugerufenen Polizeibeamten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. (cb)

Harburg - Exhibitionistische Handlungen vor Fahrgästen im Metronom: Ein 19-jähriger Mann wurde im Bahnhof Harburg von der Bundepolizei aus dem Zug geholt und ins Bundespolizeireier abgeführt.

Der junge Mann fiel bei der Bahnfahrt Richtung Hamburg nicht nur durch sein aggressives Verhalten auf. In der Nacht zu Sonntag informierten die Zugbegleiter die Bundespolizei.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei soll der algerische Staatsangehörige im Zug, trotz des bestehenden Rauchverbotes, eine Zigarette geraucht haben. Weibliche Fahrgäste wurden anschließend von dem jungen Mann auf übelste Weise beleidigt; weiterhin soll der Beschuldigte vor den jungen Frauen abwertend auf den Boden gespuckt haben. Auf sein Fehlverhalten angesprochen, beleidigte er auch einen Zugbegleiter auf übelste Weise. "Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige vor einigen Fahrgästen seine Hose heruntergezogen und sein Geschlechtsteil gezeigt haben."

Eine Streife der Bundespolizei verbrachte den Asylbewerber zum Bundespolizeirevier. Nach Überprüfung der Personalien wurden gegen den Beschuldigten entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf Exhibitionistische Handlungen, Beleidigung, Erregung öffentlichen Ärgernisses) eingeleitet. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,82 Promille. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen musste der 19-Jährige aus dem Landkreis Harburg wieder entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.  (cb)

Winsen – Ein Brand in der DRK-Rettungswache in Winsen hat in der Nacht zu Sonnabend einen Sachschaden in Höhe von mehr als 400.000 Euro verursacht. Am Freitag gegen 22.15 Uhr, meldete eine Zeugin nach Auskunft der Polizei Feuerschein im Bereich hinter der DRK-Rettungswache an der Friedrich-Lichtenauer-Allee.
„Als der erste Streifenwagen kurz danach eintraf, konnten die Beamten sehen, dass ein hölzerner Müllverschlag, der sich an der Gebäuderückwand befand, in Flammen stand. Das Feuer hatte bereits auf die Flachdachkonstruktion des Verwaltungstrakts übergegriffen“, so Polizeihauptkommissar Jan Krüger von der Polizeiinspektion Harburg.

Die noch in der angrenzenden Fahrzeughalle befindlichen Rettungswagen wurden von Mitarbeitern des Rettungsdienstes aus der Halle gefahren. Sie blieben unbeschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Feuerwehr war in der Spitze mit rund 100 Kräften aus sechs Ortswehren im Einsatz, um den Brand zu löschen und eine Ausbreitung auf die Fahrzeughalle und ein Wohnhaus zu verhindern. Gegen Mitternacht war der Brand gelöscht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in die frühen Morgenstunden hin.
Der Verwaltungstrakt wurde durch das Feuer und das Löschwasser weitestgehend zerstört. Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 400.000 Euro.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort und stellte im Umfeld die Personalien mehrerer Zeugen und Schaulustiger fest. Hinweise auf die Brandursache gibt es noch nicht. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.  Hinweise nimmt die Polizei Winsen unter der Telefonnummer 04171 7960 entgegen.   (cb)