Kurzmeldungen

Sinstorf - Nach einem Einbruch in einen Fahrradkeller am Sinstorfer Weg haben Polizisten am frühen Sonntagmorgen einen Mann (32) festgenommen. Anwohner hatten die Tat bemerkt und die Polizei gerufen.

Polizisten spürten den 32-Jährigen zwischen geparkten Autos auf. Er hatte sich dort versteckt. Bei dem Mann wurde ein Rucksack gefunden, in dem ein Kaffeeautomat samt Kaffeekapseln steckte. Dabei dürfte es sich um Diebesgut handeln. Außerdem fan die Polizei noch eine kleinere Menge Drogen. zv

Wilhelmsburg - Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag an der Wittestraße einen Geldautomaten gesprengt. Das Gerät wurde zerstört. Auch die Wand, in der der Automat eingemauert ist, wurden beschädigt. Umherfliegende Trümmer beschädigten außerdem zwei geparkte Autos.

An das in einer gepanzerten Kassette befindliche Geld kamen die Täter nicht. Sie flüchteten ohne Beute. Das Landeskriminalamt ermittelt. zv

Maschen - Einen Scheck in Höhe von 110.000 Euro konnte der Verein Hilfe für Krebskranke Kinder Seevetal an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg übergeben. Das Geld kam zusammen, obwohl der Verein in diesem Jahr wegen Corona keine Einnahmen aus der Spendengala im Privathotel Lindner in Heimfeld sowie dem Weihnachtsmarkt an der Grundschule in Maschen-Horst hatte.

Hereingekommen ist die Summe durch Spenden. Auch viele Firmen, die sonst Sachen für die Tombola bereit stellten, spendeten diesmal Geld.

Diesmal werden drei Projekte über die Fördergemeinschaft finanziert. Das Geld fließt in die Kunsttherapie auf der Station, einen Sozialfonds, der Familien unterstützt, die aufgrund der Krebserkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten und in die Nachsorge-Sprechstunde TIDE, an der Kinder und Jugendliche nach abgeschlossener Krebstherapie teilnehmen können. wg

Meckelfeld - Einbruch in das Gymnasium am Appenstedter Weg. In der Nacht zum Dopnnerstag stiegen unbekannte Täter in die Schule ein. Sie hatten zwei Fenster aufgehebelt um in das Gebäude zu gelangen. Die Einbrecher erbeuteten einen PC und einen Laptop. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt. zv

Tötensen - Hagelschauer sorgen für tückische Glätte. Am Mittwochabend gegen 19:00 Uhr kam es deshalb aufder A 261, in Höhe der Anschlussstelle Tötensen, zu gleich zwei glättebedingten Unfällen.

Nach einem Hagelschauer kam ein 43-Jähriger mit seinem Mercedes ins Schleudern. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Hierbei
wurde der 43-Jährige leicht verletzt. Er kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Am Auto entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro.

Nur rund 150 Meter weiter kam fast zeitgleich ein 54-Jährigermit seinem Ford Galaxy auf der glatten Straße nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrer blieb äußerlich unverletzt, wurde aber vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. An seinem Wagen entstand ein Schaden von etwa 6000 Euro. zv

Maschen - Zumindest bei der jährlichen Müllsammelaktion wollen sich die Maschener von Corona keinen Strich durch die Rechnung machen lassen. "Wir wollen nicht wie im letzten Jahr auf die Aktion verzichten“, sagt Ortsbürgermeisterin Angelika Tumuschat-Bruhn. Die Idee: Jeder kann vom 12. bis 18. April so oft er möchte, einzeln oder mit einem Familienmitglied, einem freund oder einer Freundin Müll sammeln. Der kann jederzeit bis zum 18. April an vier zentralen Orten in Maschen und Horst abgegeben werden.

Als Sammelplätze gekennzeichneten Flächen sind:

- hinter dem Dorfhaus Maschen
- auf dem Parkplatz der Friedenskirche in Maschen
- auf dem Parkplatz der Schützenhalle in Maschen
- bei der Grundschule Horst

Ganz so wie in normalen Jahren wird es aber nicht. „Wir können unsere traditionelle Müllsammelaktion", so die Ortsbürgermeisterin, "in diesen Pandemie-Zeiten leider nicht wie gewohnt an einem Tag, mit anschließendem Grillen im Jugendzentrum Village durchführen." zv

Seevetal - Ein plötzlicher Unglücksfall - und das Leben gerät aus den Fugen. Die ehrenamtlichen Helfer des Kriseninterventionsteams der Johanniter im Landkreis Harburg sind genau dann für Angehörige, Opfer, Verursacher und Zeugen da. Sie begleiten Betroffene, etwa bei unvorhergesehenen Todesfällen wie dem plötzlichen Kindstod oder nach einem Verkehrsunfall, Suizid oder Gewaltdelikt. "Wir unterstützen Angehörige, die völlig überraschend vom Tod eines nahe stehenden Menschen erfahren und machen sie wieder handlungsfähig", erklärt Ingo zum Felde, Leiter des Kriseninterventionsteams. 2011 gegründet, hatte das Team bis jetzt 656 Einsätze.

Für Menschen, die sich in diesem Ehrenamt engagieren wollen, bieten die Johanniter ab Mai einen neuen Ausbildungskurs an. "Dort bereiten wir die Helfer umfangreich auf ihre künftige Aufgabe vor", sagt zum Felde. Interessenten sollten teamfähig, mindestens 25 Jahre alt sein und sich und andere Menschen gut einschätzen können. Auch eine gute psychische und physische Belastbarkeit ist nötig sowie die Akzeptanz unterschiedlicher Weltanschauungen und Religionen. Es sind keine fachlichen Vorkenntnisse erforderlich.

Die Ausbildung findet überwiegend an Wochenenden statt, dauert rund ein Jahr und entspricht den gemeinsamen Anforderungen von Hilfsorganisationen und Kirchen. Zusätzlich erfolgen begleitete Hospitationen im Einsatz. Um nähere Informationen zur Ausbildung zu bekommen, schreiben Sie eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Harburg - Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen bietet eine Bürgersprechstunde im Rathaus, per Video- oder Telefonkonferenz an. Am Dienstag, 27. April, haben Bürger in der Zeit von 16 bis 17 Uhr die Möglichkeit, die Leiterin des Bezirksamtes Harburg, Sophie Fredenhagen, persönlich zu sprechen.

Die Bürgersprechstunde findet in einem vertraulichen Rahmen im Harburger Rathaus, Harburger Rathausplatz 1, statt. Alternativ besteht aufgrund der aktuellen Situation auch die Möglichkeit einer Video- oder Telefonkonferenz.

Bei Interesse wird um eine Anmeldung am Dienstag, 20. April, von 16 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 040/428 71- 3505 gebeten. (cb)