Kurzmeldungen

Moorburg - Seit ihrer Eröffnung im Dezember 2020 befindet sich die Kattwyk-Eisenbahnbrücke im Probebetrieb. Es wird ein kontinuierliches Monitoring durchgeführt. Im Rahmen dieses Monitorings wurde am 23. Juli ein Materialschaden festgestellt. Die Brücke musste deshalb gesperrt werden.

Um dem Schiffsverkehr weiterhin die Durchfahrt zu ermöglichen, wurde sie in die gesicherte obere Endlage gefahren. Der betroffene Eisenbahnverkehr kann umgeleitet werden und den Hafen jederzeit erreichen und verlassen. Das betrifft im Mittel etwa 15 Züge plus etwa 10 Rangierfahrten täglich. Der Fußgänger- und Radweg sind bis auf weiteres unterbrochen. Die Züge werden über Harburg umgeleitet.

Am Wochenende hat die HPA die Störung weitergehend untersucht mit dem Ergebnis, dass ein Bauteil ersetzt werden muss. Um sicherzustellen, dass sich der Schaden nicht vergrößert, ist die Brücke vorerst weiterhin gesperrt und verbleibt in der oberen Endlage. Die HPA befindet sich in engem Austausch mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Die HPA arbeitet momentan mit Fachplanern und Herstellern an Lösungen mit dem Ziel, das defekte Bauteil zu entlasten und eine Wiederaufnahme des Betriebes so schnell wie möglich zu ermöglichen. Erkenntnisse, bis wann die Störung behoben werden kann, liegen voraussichtlich erst gegen Ende der Woche vor. (cb)

Rönneburg – Auf Harburgs Straßen kommt noch eine weitere Baustelle hinzu: Vom 26. Juli bis 20. August wird die Straße Wittheck in Rönneburg aufgrund von Straßenbauarbeiten als Einbahnstraße eingerichtet, teilte das Bezirksamt mit.

Der Gehweg der Straße Wittheck wird instandgesetzt. Für die Dauer der Arbeiten ist eine Einbahnstraße in Richtung Diekdamm eingerichtet. Eine Umleitung wird eingerichtet und erfolgt über Diekdamm, Am Burgberg, Küstersweg und Vogteistraße. Fußgänger und Radfahrer werden sicher durch das Baufeld geführt. (cb)

Seevetal - Die Gemeinde Seevetal stellt ihre Beleuchtung weiter großflächig auf LED um. Nachdem bereits im Vorjahr 380 so genannte Leuchtpunkte in einem ersten Schritt durch LED-Leuchten ersetzt wurden, sind jetzt noch einmal 330 Leuchten hinzugekommen. Die neuen Leuchten verteilen sich auf 32 Straßen im gesamtem Gemeindegebiet von „A“ wie „Alte Bahnhofstraße“ in Maschen bis „Z“ wie „Zum Suhrfeld“ in Ohlendorf.

Sie verfügen über eine hohe Effizienz und eine integrierte Nachtabsenkung. Die Energiekosten allein für diese neuen Leuchten sinken von knapp 50.000 Euro auf unter 10.000 Euro pro Jahr und führen somit zu einer Ersparnis von rund 80 Prozent oder umgerechnet zu einer Einsparung von 75 Tonnen CO².

Die Gemeinde stellt bereits seit 2014 in Einzelfällen und bei Neubauten auf LED-Leuchtmittel um. Seit 2019 erfolgt der Austausch großflächiger. Im Vorjahr befand sich ein großer Teil der neu ausgestatteten Leuchten an Kreuzungen, Einmündungen und Verkehrsinseln. Nunmehr wurden verstärkt ganze Straßenzüge angepackt. Rund 40 Prozent aller Leuchten sind jetzt ausgetauscht. „Die Planungen für die Umrüstung weiterer Straßenzüge laufen“ führt Uwe Pesel, Leiter der Tiefbauabteilung im Seevetaler Rathaus, aus. „Den kompletten Austausch wollen wir innerhalb der nächsten fünf Jahre abgeschlossen haben“ so Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen bei einem Ortstermin in Hittfeld.

Die Hittfelder Landstraße hat hier auf einem längeren Abschnitt neue Leuchten erhalten. Gefördert wird das Projekt mit 20 % der Investitionskosten vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags. (cb)