Kurzmeldungen

Offenbar aus Wut hat ein 28 Jahre alter Mann in einem Männerwohnheim am Petershofweg die Tür des Zimmers seines Mitbewohners (44) angezündet. Beide Männer hatten Samstagabend gestritten. Kurz darauf brannte die Tür des 44-Jährigen. Der Mann rette sich durch das Fenster. Er erlitt eine Rauchvergiftung. Der 28-Jährige war zunächst geflohen. Er kam später zurück. Polizisten überraschten ihn, nachdem er die versiegelte Tür des Brandzimmers aufgebrochen hatte. In seiner Vernehmung bestritt der Mann die Tat. Er kam vor den Haftrichter. (zv)
Mit einer mit über ein Kilo Marihuana gefüllten Tüte spazierten zwei Männer durch die Wilstorfer Straße. Fahnder der Wasserschutzpolizei, denen sie zufällig begegneten, konnten zwar das Rauschgift nicht sehen. Der Geruch, den das Marihuana verströmte, war aber unüberriechbar. Als die Dealer bemerkten, dass sie Zivilfahnder vor sich hatten, versuchten sie zu flüchten. Einer der Männer entkam. Seinen Komplizen Erkan D. (21) nahmen die Polizisten in der Lassallestraße fest. Er hatte auch die mit genau 1,1 Kilo Marihuana gefüllte Tüte bei sich. Außerdem fanden die Beamten bei Erkan D. ein Messer. Der Mann wird sich zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen. Der 21-Jährige ist bereits wegen Rauchgiftdelikten bekannt und ist mit einem Waffenverbot belegt worden. Er kam vor den Haftrichter. zv
Dümmer geht es nimmer. Nachdem er einen Beinaheunfall verursachte, weil er bei Rot über den Überweg an der Knoopstraße fuhr, streckte Radfahrer Moritz S. zwei Polizisten, die den Vorfall aus ihrem Peterwagen aus beobachtet und den Mann angehupt hatten, die Zunge heraus. Die Beamten mussten den Radfahrer bis zum Hastedtplatz verfolgen, um ihn zu stoppen. Dabei wehrte sich der 19-Jährige heftig. Der Grund wurde schnell gefunden. Er hatte nicht nur einen Beutel Marihuana, sondern auch noch 15 Tütchen mit der Droge Speed in den Taschen. Außerdem fanden die Beamten 65 Euro Dealgeld. Moritz S. selbst stand zu dem Zeitpunkt unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Er kam mit zur Wache. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Später kam er wieder auf freien Fuß. zv
Ein brennender Kühlturm bei den Stahlwerken auf der Dradenau hat am Donnerstagmittag zu einem längeren Feuerwehreinsatz geführt. In dem Turm war aus zunächst ungeklärter Ursache Feuer ausgebrochen. Der Rauchpilz war kilometerweit zu sehen. Feuerwehrleute bekamen den Brand schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Stunden. (dl)

Anwohner beobachteten Montagabend im Scheideholzweg zwei Jugendliche beim Beschmieren eines Verteilerkastens. Die Zeugen alarmierten die Polizei. Als die Beamten am Tatort eintrafen, waren die Sprayer bereits geflüchtet. Am Verteilerkasten waren mehrere Schriftzüge gesprüht. Zivilfahndern gelang es, die beiden 16- und 17-jährigen noch in Tatortnähe festzunehmen. Sie hatten mehrere Spraydosen bei sich, die beschlagnahmt wurden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. (dl)

29 Euro sollen die Liebhaber-Tickets für das Dockville-Festival 2010 kosten. Ab 15. Oktober sind die Karten zu haben, die im kommenden August zum Eintritt an allen drei Tagen berechtigen. Wer Interesse hat, sollte sich beeilen. Die Karten sind limitiert. Nur 1000 Stück kommen in den Handel. Pro Person kann man maximal zwei Karten kaufen. Die Tickets sind nur im Online-Shop der Veranstaltung erhältlich. (dl)
Eine Bahn auf Stelzen soll die Besucher der Internationalen Gartenschau durch die Gegend fahren. Geplant ist ein 3,5 Kilometer langer Rundkurs auf dem etwa 100 Hektar großen IGS-Gelände. Wer die Bahn bezahlt, ist bislang unklar. Es werden private Investoren gesucht. Die sollen die Bahn realisieren, die während der Ausstellung vom 1. April bis 13. Oktober 2013 stündlich bis zu 2500 Besucher transportieren soll. (dl)

Ein mit Kranteilen beladener Ponton hat die Feuerwehr Freitagmorgen vor dem Versinken bewahrt. Die Einsatzkräfte waren zum Polhornweg gerufen worden. Dort liegt der Ponton, in das Wasser eingebrochen war. Es hatte bereits gefährlich Schlagseite. Die Einsatzkräfte pumpten Wasser ab und entluden es. Durch den Gewichtsverlust konnte der Ponton stabilisiert werden. Warum in eine der vier Kammern rund 60 Kubikmater Wasser eindringen konnte, stand zunächst nicht fest. (dl)