Wilhelmsburg - Es ist wieder passiert: Auf dem Punica-Gelände am Reiherstieg Hauptdeich ist zum dritten Mal innerhalb

weniger Tage eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Bereits am 6. und am 12. Juni waren Blindgänger bei Sucharbeiten entdeckt worden.

Auch dieses Mal liegt die Bombe unter Wasser in etwa fünf Metern tiefe und es handelt sich wieder um eine Britische Fliegerbombe mit Heckaufschlagszünder. Taucher sind derzeit vor Ort und untersuchen die Bombe. Fest steht allerdings schon, das die Bombe mit 1000 Pfund doppelt so groß wie die vorigen Blindgänger. Zuvor handelte es sich jeweils um 500-Pfund-Fliegerbomben.

Deshalb wird dieses mal auch der Radius in dem Menschen evakuiert werden müssen größer ausfallen als zuvor, als er 300 Meter betrug. Auch müssen dieses Mal mehr Straßen gesperrt werden. Der Sperradius wurde, wie bei den vorherigen Funden, auf 300 Meter festgelegt. 180 Menschen, vor allem auf Gewerbeflächen, sind von der Evakuierung betroffen.

Allerdings wurde der Warnradius auf 1000 Meter verdoppelt. Die Georg-Wilhelm-Straße wird daher in der Zeit der Entschärfung egsperrt sein. Auch das Krankenhaus Groß Sand war betroffen, dass in der Zeit der Entschärfung von Rettungsfahrzeugen nicht angefahren werden konnte. Die Feuerwache Wilhelmsburg, ebenfalls im Warnradius, wurde für die seit der Entschärfung Fahrzeuge und Personal an die Technik- und Umweltwache verlegen, um weiter einsatzbereit zu sein.

Die Entschäörfung begann gegen 15:50 Uhr. Nicht einmal eine Stunde später war der Blindgänger unschädlich gemacht worden. Bei dem Zünder, der entfernt werden musste, handelte es sich um eine Version, die durch eine chemische Reaktion am Detonator eine substanz bildet, die eine Detonation auslösen kann. zv/cb


Die beiden vorigen Artikel gibt es mit einem Klick hier:

Bombe 1 vom 6. Juni

Bombe 2 vom 12. Juni