Fiiegerbombe

Wilhelmsburg - Bei gezielten Sucharbeiten ist erneut auf dem ehemaligen Punica-Gelände am Reiherstieg Hauptdeich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg

entdeckt worden. Der Blindgänger lag in knapp fünf Metern Tiefe unter dem Grundwasserspiegel. Experten des Kampfmittelräumdienstes setzten einen Taucher ein, der die Bombe untersuchte. Es handelt sich um eine Bombe britischer Bauart mit Aufschlagzünder. sie wurde gehoben und entschärft.

Vor knapp einer Wochen war eine Bombe gleicher Bauart bei gezielten Sucharbeiten in der Nähe der jetzigen Fundstelle entfernt entdeckt worden. Sie war erfolgreich unschädlich gemacht und abtransportiert worden. Die Feuerwehr hatte dafür einen Sperr- und Warnradius festgelegt, der die umliegenden Straßen betroffen hatte. Eine Anwohner in dem eher von Gewerbe geprägten Bereich musste ihre Häuser verlassen.

Die Straßensperrungen während der Entschärfung hatten zwar keine der größeren Hauptverkehrsader betroffen. Der Ausweichverkehr durch Lastwagen, die den Reiherstieghauptdeich als Umgehung des wilhelmsburger Kernbereichs nicht nutzen konnte, hatte aber für einige Behinderungen gesorgt. S- und Fernbahn waren nicht betroffen.

Bei der heutigen Entschärfung wurden die Maßnahmen in etwa gleichem Umfang durchgeführt. Die Entschärfung der Bombe verlief ohne großen Komplikationen. Der Zünder konnte herausgedreht werden. Um kurz nach 15 Uhr war die Bombe unschädlich gemacht. zv

Der von der Feuerwehr bei der letzten Entschärfung festgelegte Sperr- und Warnradius. Da die jetzt gefundene Bombe in unmittelbarer Nähe zum Fundort der Bombe vor knapp einer Woche liegt, dürften die Maßnahmen nahezu identisch sein. Foto: Feuerwehr Hambur