Harburg – Mit einem neuen „Teilnehmerrekord“ wurde am Sonntag die Rückkehr des Entenrennens auf der Außenmühle gefeiert: Mehr als 3000 Gummienten – so viele, wie nie zuvor - begaben sich beim Entenrennen der Rotarier auf die rund 150 Meter lange Rennstrecke.

Für den nötigen Vortrieb sorgten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neuland, die mit großem Wasserdruck aus zwei C-Rohren die Enten in Richtung Ziel anschoben. Der Korridor der Rennstrecke wurde immer schmaler, so das am Ende eine Siegerente als erste die Ziellinie überquerte.

An Land war Mitfiebern angesagt, denn die ersten 250 Rennenten gewannen für ihre Besitzer attraktive Sachpreise. Für den Sieger etwa gab es ein Wochenende für zwei Personen in einem Wellness-Hotel in Kühlungsborn an der Ostsee.

„Wir haben im Vorfeld fast alle Rennlizenzen verkauft. Am Tag der Veranstaltung gab es noch einige Restenten für kurzentschlossene Teilnehmer“, sagt Lühr Weber, der aktuelle Präsident des Rotary-Clubs Hamburg-Harburg, gegenüber harburg-aktuell.

Nach zwei Jahren Corona-Pause durfte das Spektakel wieder stattfinden. Mehr als 1000 Zuschauer sorgten bei der 12. Auflage des Rennens für eine großartige Kulisse am Ufer der Außenmühle. Am Ufer gab es viel Spaß und Unterhaltung für Jung und Alt: Glücksrad, Kinderschminken, Luftballonkünstler und Torwandschießen standen bereit.  Kaffee und Kuchen sowie Currywurst und Pommes der Bruzzelhütte sorgten fürs leibliche Wohl. Die Bigband „Sidewinder“ war für die musikalische Unterhaltung zuständig.

Rennlizenzen kosteten pro Ente vier Euro. Und die gehen ebenso wie der Erlos aus dem Kuchenverkauf komplett an den guten Zweck: „In diesem Jahr unterstützen wir aus aktuellem Anlass die Harburger Tafel und den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), der sich um in Not geratene Frauen kümmert“, sagte Lühr Weber.  (cb)

Getränke und Kuchen gab es bei Heinz Lüers (v.l.), Lühr Weber und Udo Stein. Foto: Christian Bittcher

Endspurt an der Ziellinie: Rotarier Michael Witthöft, der Erfinder des Entenrennens, fischt die Siegerente am Ziel aus dem Wasser. Foto: Christian Bittcher