Ratgeber - Das Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, der sich längst zum Standard in den deutschen Haushalten entwickelt hat. Während die Menschen vor einigen Jahren noch großen Wert auf einen eigenen Wagen legten, hat sich das Mindset heutzutage stark geändert. Denn der Kauf eines Pkws ist nicht nur mit hohen Anschaffungskosten verbunden, sondern der schnelle Wertverlust, die Angst vor Schäden und kostspieligen Reparaturen und die Umstände beim Weiterverkauf vermiesen den Verbrauchern den Besitz. Glücklicherweise gibt es weitere Möglichkeiten, um die Vorteile eines eigenen Fahrzeugs zu genießen, ohne als Besitzer zu fungieren: das Auto-Leasing. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Wir klären Sie im folgenden Artikel über die häufigsten Fragen auf!

Kurzer Überblick - So funktioniert Auto-Leasing
Das Auto-Leasing läuft nach einem einfachen Prinzip ab. Der Leasingnehmer leistet eine monatliche Leasingrate, die im Vertrag festgelegt wurde. Diese richtet sich nach dem Modell, der Marke, dem Equipment und dem aktuellen Neupreis des Wagens. Die Leasinggesellschaft und der Leasingnehmer einigen sich auf eine Vertragslaufzeit, an deren Ende das Auto zurückgegeben werden muss. Der Leasingnehmer fungiert nicht als Eigentümer, sondern vielmehr als Mieter. Dennoch ist es möglich, das Auto am Ende der Vertragslaufzeit zu ersteigern.

Der Leasingvertrag kann nicht vorzeitig gekündigt werden. Dafür profitiert der Leasingnehmer allerdings von folgenden Vorteilen:

- Kostentransparanz
- Kurze Laufzeiten
- Nur kalkulierte Kosten
- Entscheidungsfreiheit, ob Kauf oder Rückgabe
- Günstiger als Kredit

Weiterführende Informationen und attraktive Angebote finden Sie in der Übersicht bei Leasingdeal.de. Weiterhin ist es wichtig zu erwähnen, dass es zwei Arten von Auto-Leasing gibt:

- Kilometerleasing
- Restwertleasing

Kilometerleasing
Beim Kilometerleasing hat man lediglich die Kilometeranzahl im Blick. Bei Vertragsabschluss wird festgelegt, wie viele Kilometer jährlich zurückgelegt werden dürfen. Wird die vereinbarte Zahl überschritten, müssen zusätzliche Zahlungen geleistet werden.

Restwertleasing
Beim Restwertleasing wird ein Wert definiert, den das Auto bei der Rückgabe besitzen soll. Es bietet sich an, einen Sachverständigen zu engagieren und als neutralen Zeugen zur Übergabe mitzunehmen.

Wissenswertes über Auto-Leasing
Im Folgenden sollen häufige Fragen zum Thema “Auto-Leasing” geklärt werden.

Kann man ein Auto auch ohne Anzahlung leasen?
Ja, es ist möglich ein Auto ohne Anzahlung zu leasen. Es empfiehlt sich allerdings, auf eine Anzahlung zu bestehen. Dadurch mindern sich nämlich die monatlichen Kosten für den Leasingnehmer.

Welche Pflichten hat der Leasingnehmer?
Als Leasingnehmer hat man viele Vorteile. Gleichzeitig ist man ebenfalls einigen Pflichten unterworfen. So liegt die Verantwortung über das Auto in den Händen des Leasingnehmers. Das bedeutet, dass sich dieser um die Wartung und Instandhaltung des Fahrzeugs kümmern muss. Dazu zählt die Pflege, aber auch die Übernahme von Reparaturkosten. Weiterhin müssen Steuern gezahlt werden und eine Versicherung abgeschlossen und bezahlt werden.  Es ist möglich, dies durch einen All-Inclusive Vertrag zu umgehen, doch dadurch erhöhen sich natürlich die monatlichen Raten.

Kann man einen Leasingvertrag verlängern?
Ja, der Leasingvertrag kann verlängert werden.

Ist Leasing mit negativer Schufa möglich?
Die Schufa ist eine Schutzgemeinschaft für die allgemeine Kreditsicherung. Sie wirft einen Blick auf die Bonität von Privatpersonen oder Unternehmen und hilft somit, die Zahlungsfähigkeit der Kunden einzuschätzen.

So ist es mit negativem Schufa-Eintrag zwar möglich ein Auto zu leasen, doch es gibt einige Voraussetzungen: Darlegung der beruflichen, familiären und finanziellen Situation. Möglicherweise entscheidet sich die Leasinggesellschaft dazu, die Raten höher anzusetzen.

Kann man auch Gebrauchtwagen leasen?
Das Konzept des Auto-Leasings basiert auf der Leihe von Neuwagen. Das bedeutet jedoch nicht, dass nicht ebenfalls Gebrauchtwagen geleast werden können. Die Raten sind in der Regel niedriger, was besonders für Freiberufler und Selbstständige attraktiv ist.

Was passiert bei einem Totalschaden?
Liegt ein Totalschaden vor, ist eine Kündigung des Leasingvertrags nicht möglich. Die Vollkaskoversicherung sorgt dafür, dass der Leasingnehmer den Wiederbeschaffungswert des Autos erhält.

Kann man beim Leasing von der Umweltprämie profitieren?
Gibt man im Zuge seines Leasingvertrages seinen alten Gebrauchtwagen ab, kann man von den Vorteilen der Umweltprämie profitieren. Es kann vorkommen, dass einige Sonderaktionen nicht mit dem Leasing kombinierbar sind. dl