Harburg - Hamburg Port Authority (HPA) gibt die Werft in Harburg auf - den Standort aber nicht. Auch nach dem Ende der bisherigen Werftaktivität hält man an dem Gelände im Binnenhafen fest. Dort sind beispielsweise Ausbildungswerkstätten, die weiter betrieben werden. Aber auch andere Dienstleistungen wird es weiter geben. Neue Bauprojekte werden absehbar auf dem bisherigen Werft-Gelände nicht realisiert werden können.

Der Hintergrund der Entwicklung: In Harburg wurden die Schiffe und Boote von Polizei und Feuerwehr oder HPA selbst gewartet. Jetzt werden alle Schiffe von der HPA-Tochter Flotte Hamburg unterhalten. Andere Behörden mieten sie nur für ihre Einsätze.

Offenbar soll das Flottenmanagement effizienter werden. Auch von den berühmten "Synergieeffekten" ist die Rede. Seitens HPA klingt da so: "Der Fokus auf die Kernaufgaben der technischen Einheiten der HPA im Zuge des Projekts Technik.Stärken hat zu der Entscheidung geführt, dass die werftnahen Dienstleistungen für die Flotte Hamburg am Standort Harburg mittelfristig aufgegeben werden."

In den kommenden zwölf bis 18 Monaten soll für die Beschäftigten in Harburg, die im Werftbereich arbeiten, eine neue Verwendung gefunden werden. zv