Wilstorf - Das sind fünf von sieben Katzenbabys, die bereits am 20. September im Harburger Stadtpark ausgesetzt wurden. Die Tiere wurden in einer blauen Plastikwanne neben Mülltonnen entdeckt und vom Finder ins Tierheim Süderstraße gebracht.

Die Katzen waren etwa vier Wochen alt und noch nicht alleine überlebensfähig. Ihr Ernährungs- und Pflegezustand war laut Tierschutzverein mäßig: Sie wogen nur zwischen 150 und 200 Gramm. Ihre Augen waren eitrig verklebt, was ein Symptom des gefährlichen Katzenschnupfens ist, der unbehandelt zum Tode führen kann.

Die kleinen Katzen müssen nun von Hand aufgezogen werden: Alle vier Stunden bekommen sie Ersatzmilch und werden zum Anregen der Verdauung massiert und gesäubert – auch nachts. Das alles sind Aufgaben, die ihre Mutter übernommen hätte und, die, wenn sie noch am Leben ist, dringend in eine Tierarztpraxis gebracht werden muss, um ihren Milchfluss zu beenden.

Der Tierschutzverein will Anzeige erstatten. Außerdem hat er eine Belohnung über 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zu der Person führen, die die Tiere ausgesetzt hat. Wer hat tagsüber oder abends am 20.September im Stadtpark im Bereich Am Kleinen Dahlen auffällige Beobachtungen gemacht hat, wem Wem kommen die Katzenbabys bekannt vorkommen oder wer weiß, dass entsprechende Katzen nicht mehr in ihrem Zuhause sind, möchte sich direkt an die HTV-Tierschutzberatung wenden. Sie ist montags und mittwochs von 10 bis 14 Uhr telefonisch unter 040 211106-25 oder jederzeit per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. zv