Meckelfeld – Schwere Maschinen und jede Menge Schotter: Im Waldgebiet Höpen in Meckelfeld werden derzeit die Wege erneuert. Wegesperrungen sind deshalb unumgänglich, teilte das zuständige Forstamt Sellhorn mit.

Seit einigen Tagen werden der Waldquellenweg und die Rodelbahn auf einer Länge von insgesamt etwa einem halben Kilometer instandgesetzt. Der Forstort Höpen grenzt direkt an die Landesgrenze zu Hamburg. Dementsprechend ist das zu den Niedersächsischen Landesforsten gehörende Waldgebiet ein beliebtes Naherholungsgebiet für Wanderer, Jogger, Fahrradfahrer und andere Naturliebhaber. Schlaglöcher, Verdrückungen und schlechte Wegstrecken werden ausgebessert, um die schadhaften Forstwege wieder für alle Zwecke ungehindert nutzbar zu machen.

Während der Wegebauarbeiten wird der jeweilige Baubereich zeitweise gesperrt. Das Forstamt Sellhorn bittet darum, die Absperrungen zu respektieren und zur eigenen Sicherheit von den Wegebaufahrzeugen Abstand zu halten. Wenn das Wetter es zulässt, werden die Arbeiten voraussichtlich drei Tage dauern.

Sowohl die Fahrbahnen als auch die wasserableitenden Spitzrinnen sollen ertüchtigt werden. Vor allem muss die Deckschicht auf dem Waldquellenweg ausgebessert werden. Auf der Rodelbahn werden lediglich die verdrückten Wegabschnitte aufgefüllt und stabilisiert. Außerdem wird die Wasserführung optimiert, um die anfallenden Niederschläge zukünftig besser in die Waldflächen abzuleiten. Es wird aber sichergestellt, dass es zu keiner Entwässerung des Forstortes kommt.

Insgesamt werden bei dieser Wegebaumaßnahme 205 Tonnen Mineralgemisch, einem natürlichen, gebrochenen Gestein, in sogenannter wassergebundener Bauweise als Schotterweg eingebaut.

"Die wassergebundenen Schotterwege sind ökologisch zuträglicher und in der Unterhaltung günstiger. Wir verwenden hier ein fein gestuftes Material, damit eine glatte Fahrbahnoberfläche hergestellt werden kann, die sich gut zum Fahrradfahren eignet", begründet Martin Hensel die Entscheidung für diesen Schotterbelag. Der Wegebauspezialist der Niedersächsischen Landesforsten aus dem Forstamt Seesen berät seine Kollegen vor Ort bei der Wahl der geeigneten Sanierung.

Nach der Brut- und Setzzeit ab Mitte Juli wird das Lichtraumprofil im Waldquellenweg auf ganzer Länge durchgepflegt. Das soll der Verkehrssicherung zugutekommen, und zu einer schnelleren Abtrocknung der Wege führen. (cb)