Wilstorf – Nach acht Monaten ist es morgen endlich so weit: Der neugestaltete Kinderspielplatz am Reeseberg wird wieder zum Spielen und Toben freigegeben. Nach achtmonatiger Bauzeit wird die Umgestaltung am Freitag, 20. Mai, von 15 bis 18 Uhr mit einem Eröffnungsfest gefeiert.

Im Anschluss an eine Eröffnungsrede gibt es ein buntes Programm für Alt und Jung. Das Schminkmobil bietet Kinderschminken, Glitzer Tattoos, Riesenseifenblasen und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist mit Kuchen und Getränken gesorgt.

Wir haben vorab mal einen Blick über den Bauzaun geworfen: Bei der Neugestaltung wurde die Dreigliederung der langgestreckten Grünanlage bewahrt und in neuer, zeitgemäßer Form herausgearbeitet. Entstanden ist ein Spielbereich mit einer Schaukel, einer Sandspielanlage mit Rutsche und einer bespielbaren Lok. Aufgrund der Straßennähe wurde der Kinderspielbereich mit einem Zaun eingefasst und mit Toranlagen ausgestattet.

Der mittlere Bereich der Anlage lädt als Schmuckplatz mit Sitzbänken und einer Rosenpflanzung in Verlängerung der Rosentreppe zum Verweilen ein. Im westlichen Bereich (Anzengruber Straße) können sich Besucher jetzt sportlich in einem Outdoor-Gym an einem Calisthenics-Übungsgerät und einer Slackline bestätigen.

Die Flächen haben einen neuen Belag aus Betonpflaster und wassergebundener Wegedecken erhalten. Die bestehenden Mauern wurden erneuert und teilweise aus Cortenstahl errichtet. Die gesamte Platzanlage wird in der Längsachse im Sinne der Inklusion über Rampen weitgehend barrierefrei erschlossen.

Finanziert wurde die Baumaßnahme aus Eigenmitteln des Bezirksamtes und einer Förderung durch Mittel des Rahmenprogramms Integrierte Stadtsteilentwicklung (RISE). Der Spielplatz Reeseberg ist damit das erste abgeschlossene Bauprojekt im neuen RISE-Gebiet Wilstorf-Reeseberg.  (cb)

Entstanden ist ein Spielbereich mit einer Schaukel, einer Sandspielanlage mit Rutsche und einer bespielbaren Lok. Aufgrund der Straßennähe wurde der Kinderspielbereich mit einem Zaun eingefasst und mit Toranlagen ausgestattet. Foto: Christian Bittcher