Harburg – Das große Final-Wochenende von Norddeutschland größter zusammenhängender Freiraumgalerie rückt näher: Nur noch wenige Stunden, dann stehen Führungen und Tanzperformances auf dem Programm. Die neuen Kunstwerke von Walls Can Dance entstehen derzeit am Harburger Ring 17, am Wallgraben 48 und am Ende der Straße Am Wall.

Mit den drei neuen spektakulären Fassadenkunstwerken, die derzeit wie berichtet in Harburg entstehen, wächst die Freiraumgalerie dieses Jahr auf insgesamt 13 großformatige Fassadenkunstwerke, die auf eigene Faust bei einem Stadtteilspaziergang oder bei einer geführten Street Art Tour erkundet werden können. Seit dem Start von Walls Can Dance hat das Kunstprojekt bereits tausende Besucher in den Hamburger Süden gelockt.

In diesem Jahr ist zum ersten Mal ein Künstler aus Harburg mit einem Mural, so nennt man die großen Wandbilder, dabei: Bernd Muss gestaltet eine sieben mal drei Meter große Wand am Wall 13. Sein Werk mit dem Namen „Das Krakenmädchen aus dem Norden“ ist fast fertig.

„Es ist mit einer großen Ehre, dass ich als erster Künstler aus Harburg bei diesem Projekt dabei bin“, sagte Bernd Muss am Donnerstag gegenüber harburg-aktuell. Drei Tage hat er für das Urban-Art-Kunstwerk gebraucht. Und er möchte auch weiterhin bei Walls can Dance mitmachen: „Es gibt noch genügend freie Wände in unserem Stadtteil, der durch diese Kunstwerke, die natürlich auch viele Interessierte anlocken, aufgewertet wird.“

Die öffentlichen Führungen zu den Kunstwerken finden an folgenden Terminen statt: Donnerstag, 12. Mai: 18:30 Uhr; Freitag, 13. Mai, 18 Uhr, Sonnabend, 14. Mai, 14 und 18 Uhr; Treffpunkt für alle Termine: Amalienstraße 3.

Als besonderes Highlight wird die Tanzperformance "Walls Can Dance Hoch5", kuratiert von Nadja Häussler & Sarah Ernst, am Wallgraben 48 aufgeführt. Die Termine: Freitag, 13. Mai, 20 Uhr; Sonnabend, 14. Mai; 16 und 20 Uhr.   (cb)

Der italienische Künstler Millo bemalt das neue Wohn-Gebäude am Wallgraben 48. Foto: Christian Bittcher