Harburg – Tschüss Maske: Am Sonnabend, 30. April, läuft die bislang geltende Eindämmungs-Verordnung aus. Damit entfallen die Pflicht zum Tragen einer Maske in Einrichtungen mit Publikumsverkehr sowie die 2Gplus-Zugangskontrollen bei Tanzveranstaltungen. Der Hamburger Senat verzichtet auf eine Verlängerung der sogenannten Hotspot-Regel und der damit verbundenen Corona-Maßnahmen.

Nach zwei Jahren entfällt also auch beim Einkaufen die Maskenpflicht. Die Situation in anderen Bundesländern hat allerdings gezeigt: Viele tragen ihre Maske auch weiterhin beim Einkaufen. Nur vorgeschrieben ist es nicht mehr.

„Ich freue mich, dass wir die Corona-Lage so weit im Griff haben, dass wir auf die Maske verzichten können“, sagt Valbone Scharfenberg, Centermanagerin des Marktkauf-Centers, gegenüber harburg-aktuell. Außerdem sagt sie: „Jeder Kunde kann jetzt selbst entscheiden, ob er eine Maske trägt, oder darauf verzichtet.“

Auch Wiebke Krüger, Chefin von Bäcker Becker, ist froh darüber, dass es endlich eine einheitliche Regel gibt: „Natürlich fällt die Maskenpflicht bei uns weg. Wer möchte kann sie aber auch weiterhin im Geschäft tragen. Gegenüber den Kunden war es auch nicht zu begründen, dass jemand in Meckelfeld bei Bäcker Becker keine Maske braucht, aber in Marmstorf schon.“

„Wir sind sehr erleichtert, dass die Maskenpflicht fürs Einkaufen jetzt wegfällt“, sagt Julita Hansen gegenüber harburg-aktuell. Außerdem betont die Centermanagerin des Phoenix-Centers: „Das Komfortgefühl beim Einkaufen, etwa beim Anprobieren von Kleidung, beim Bummeln oder wenn man eine Kleinigkeit essen möchte, kehrt nun zurück. Aber selbstverständlich ist es den Kunden freigestellt, ob sie weiterhin eine Maske tragen möchten.“

Ob es Geschäfte geben wird, die von ihrem Hausrecht Gebrauch machen werden und weiterhin die Maskenpflicht verfolgen, glaubt Julita Hansen indes nicht: „Es trägt zum Komfort des Einkaufens bei, wenn man keine Pflicht mehr zum Tragen der Maske hat. Deshalb denke ich, dass sich alle Geschäfte an die neue Verordnung halten werden.“

Die FFP2-Maskenpflicht wird es dann nur noch im öffentlichen Nahverkehr sowie in Arztpraxen und bei Besuchen in Krankenhäusern und Pflegeheimen geben.  (cb)