Harburg – Die Harburg-Info ist nicht wieder zu erkennen: In dem kleinen Geschäft in der Hölertwiete stapeln sich die Hilfsgüter für die Ukraine mehr als einen Meter hoch. Ein Durchkommen ist kaum noch möglich. Überall Kartons, Säcke und Tüten mit Kleidung, Nahrung und Hygieneartikeln. Nur 48 Stunden nach dem Spendenaufruf ist die Lagerkapazität ausgeschöpft. Auch im Pop-Up-Store im Phoenix-Center das gleiche Bild. Der Vorteil hier: Das Phoenix-Center hat bereits einen weiteren Lagerraum für die Güter zur Verfügung gestellt.

„Wir wurden überrollt von der Hilfsbereitschaft der Harburger. Nur einen Tag nach Beginn der Spendenaktion platzen beide Annahmestellen aus allen Nähten“, sagt Citymanagerin Antonia Marmon gegenüber harburg-aktuell und betont: „Es ist eine unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft angelaufen.“

Um den Menschen in der Ukraine schnell zu helfen hatte das Harburg-Marketing wie berichtet zentrale Sammelstationen für Sach- und Geldspenden in Harburg zu ermöglichen und diese gebündelt weiterzugeben. Bis zum 10. März haben Harburger die Möglichkeit, zu spenden.

Allerdings können derzeit keine Spenden mehr in der Harburg Info und im Pop-Up-Store entgegengenommen werden. „Zum Glück hat uns Klaus Skarupke vom Prime Selfstorage in der Buxtehuder Straße, einen großen Lagerraum zur Verfügung gestellt, wo ab sofort die Spenden der Harburger entgegengenommen werden.“ Harburger, die die Aktion unterstützen möchten, werden nun gebeten ihre Spenden direkt in der Buxtehuder Straße 1d beim Selfstorage abzugeben.

Antonia Marmon: "Wir möchten die Menschen bitten, vor allem Hygieneartikel, Babynahrung, Schlafsäcke, Isomatten, Rucksäcke und Medikamente zu spenden. Kleidung wird nicht mehr so dringend benötigt.“

Wichtig ist jetzt vor allem auch, dass die Menschen die Aktion mit ehrenamtlicher Arbeit unterstützen: „Wir benötigen viel Manpower, um die Spenden zu sortieren und neu zu verpacken. Dafür benötigen wir auch stabile Umzugskartons oder Kisten“, sagt Louisa Knipschild vom Harburg-Marketing. Auch für das Packen der Lkw in einigen Tagen, werden dringend Helfer gesucht.

Wer die Aktion unterstützen und mithelfen möchte, erreicht das Harburg-Marketing unter Telefon 040/ 32 00 46 95 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  (cb)

Auch im Pop-Up-Store im Phoenix-Center stapeln sich die gespendeten Hilfsgüter. Foto: pr