Harburg – Eigentlich hätte im Januar die 36. Auflage des Harburger Hallencups in der „Kersche“ stattfinden sollen. Aber zum zweiten Mal hat die Corona-Pandemie den Organisatoren von Harburg größtem Fußball-Wohltätigkeitsturnier einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Turnier musste ausfallen. Traditionell wird bei den Turnieren Geld für die drei Einrichtungen der Elfenwiese gesammelt. Bislang sind genau 240.697,28 Euro an Spenden aus den Turnieren übergeben worden.

Doch auch ohne Fußballturnier sorgten Harburgs Fußball-Urgesteine um Manfred von Soosten, Harald Szulik und Günter Falk am heutigen Freitag für glückliche Gesichter in der Kita Elfenwiese: Sie übergaben 2100 Euro – traditionell in bar – an Kita-Leiterin Katharina Fuhrmann. Insgesamt kamen 3100 Euro zusammen. „1000 Euro werden wir demnächst an das DRK-Hospiz übergeben“, sagte Manfred von Soosten, der betont: „Wir bedanken uns bei allen, die es möglich gemacht haben, dass wir auch ohne Fußballturnier diese Spendenaktion durchführen können.“

Gespendet wurde das Geld von den Mannschaften, die normalerweise bei dem Turnier teilnehmen, aber auch vom Bezirksschiedsrichterausschuss (BSA) Harburg. „Wir haben auf unseren Sitzungen und Schiedsrichter-Lehrgängen Geld gesammelt und freuen uns, dass ein stolzer Betrag zusammengekommen ist“, sagte Dennis Zwalinna vom BSA, der bei der Spendenübergabe mit dabei war.

Glücklich über die Spende war auch Katharina Fuhrmann, die Leiterin der Kita, die derzeit von 110 Kindern, davon ein Drittel mit geistiger oder körperlicher Behinderung, besucht wird. „Wir erfüllen uns mit dem Geld zwei große Wünsche. Zum einen können wir nun endlich einen Sandspieltisch, der für Rollstühle geeignet ist, kaufen. Außerdem werden wir die Wasserspielanlage wieder einsatzbereit machen lassen“, sagt Katharina Fuhrmann.  (cb)