Eißendorf – Im Sommer bekommt die Elisabeth-Lange-Schule zum ersten Mal eine eigene gymnasiale Oberstufe. Dann wird direkt am Ehestorfer Weg zum ersten Mal Abitur gemacht. Am Dienstag ist in Hamburg die Anmelderunde für die gymnasiale Oberstufe gestartet, die noch bis zum 31. März läuft.

Und natürlich geht die Elisabeth-Lange-Schule optimistisch und gut gerüstet in die Anmelderunde für die erste eigene Profiloberstufe: „Bereits jetzt steht fest, dass wir alle vier von uns angedachten Profile anbieten können“, sagt Benjamin Christ, der Koordinator für die Oberstufe.

Mit den Profilen „Ich und die Anderen“ (Pädagogik und Deutsch), „Leben im Fokus“ (Biologie und Geografie), „Kreieren und Debattieren“ (Kunst und Geschichte) sowie „Gateway to the world“ (Englisch und PGW) sieht sich die Schule mit ihrem Angebot gut aufgestellt und scheint damit den Nerv der Jugendlichen getroffen zu haben.

„Die Tatsache, dass wir bereits zu einem solch frühen Zeitpunkt aller vier Profile zusichern können, kann man sicherlich als Ertrag der intensiven Arbeit der letzten Jahre sehen“, meint auch Schulleiter Tobias Langer. Im Sommer ist die Elisabeth-Lange-Schule mit drei elften Klassen und rund 70 Schülern in die Vorstufe gestartet, wovon der Großteil den Übergang in die Studienstufe bewältigen wird. Hinzu kommen zahlreiche Anmeldungen von außerhalb, die die Entwicklung der kleinen, aber soliden Oberstufe vorantreiben.

Dass die Schule nun auf eine gute Ausgangslage für die Zukunft aufbauen kann, ist auch dem breiten und sehr individuellen Angebot für die Vorstufenschüler geschuldet. Jörg Ehrnsberger, Pressesprecher der Schule, ergänzt hierzu: „Neben dem planmäßigen Unterricht haben sich schnell sehr vielschichtige und interessante Angebote für die Schüler entwickelt. Es gibt zahlreiche passgenaue Settings, in denen die Lernenden sehr gezielt an ihren Kompetenzen arbeiten können, wie etwa einen Kurs für „Kreatives Schreiben“, in dem die Teilnehmer in Einzelterminen an oberstufengerechten Texten feilen.“

Bereits im ersten Vorstufenjahr haben sich 11 Schüler zu „Schulmentoren“ ausbilden lassen, die mit Hilfe dieser Qualifizierung die Betreuung und Vorbereitung von Zehntklässlern im Übergang zur Vorstufe begleiten. „Dass so viele Schüler sich gut und in ihren Rollen als Vorbilder und Vorreiter eingefunden haben, ist zu einem nicht unwesentlichen Teil den sehr engagierten und innovativen Kollegen zu verdanken, die ihre bewusst kleingehaltenen Klassen (maximal 23 Schüler) mit sehr viel Herzblut und Kompetenz auf ihrem Weg begleiten“, sagt Schulleiter Tobias Langer.

Am Ende des Tages ist es genau diese familiäre Atmosphäre, die den Schülern eine geeignete Lernatmosphäre bietet. „Bei uns wird auch weiterhin jedes Anmeldegespräch persönlich und in einem Einzeltermin geführt“, sagt Oberstufenkoordinator Benjamin Christ. Getreu dem Motto: „Der Kunde ist König“.  (cb)