Eißendorf - Sich wie echte Programmierer fühlen, Avatare und digitale Landschaften erschaffen – all das konnten am heutigen Montag 23 Schüler aus dem Informatik-Kurs des 7. Jahrgangs der Elisabeth-Lange-Schule. Im Rahmen des „Plays – Creative Gaming Festival“ tauchten die Jugendlichen tief in das Thema Game Design ein. Workshop-Leiter Sven Maderer programmierte gemeinsam mit den Schülern einen Tag lang ein Spiel am Computer mit dem Programm Bloxels.

Großes Glück für die Gaming-Fans: Die  Elisabeth-Lange-Schule ist eine von 12 Hamburger Schulen, die beim Gaming-Workshop im Rahmen des Gaming-Festivals Play 21 dabei sein durften.

„Computerspiele zu entwickeln ist eine hohe Kunst, die Informatik, Logik und Fantasie miteinander verbindet. Was auf dem Bildschirm einfach aussieht, ist immer ein großer Programmierungsaufwand“, sagt Thomas Schultze, Informatiklehrer an der Schule.

Besonderes Highlight war ein Livestream mit den Spielentwicklern des Unternehmens Farbenfuchs. Über einen der großflächigen Bildschirme, die in allen Klassen der Schule hängen, können die jungen Programmierer live ihre Fragen loswerden und einen Einblick in die Gamesbranche gewinnen.

„In den letzten Monaten haben wird massiv in digitale Technik investiert“, sagt Tobias Langer, Schulleiter der Schule. „Die Gamesbranche wird als Arbeitgeber immer wichtiger. Auch vor diesem Hintergrund wollen wir den Kindern neue, vielleicht noch nicht gesehene berufliche Perspektiven aufzeigen. Der Workshop ist hierfür perfekt geeignet.“

Die Schüler waren jedenfalls alle begeistert: Das macht richtig Spaß“, sagte etwa der 14-jährige Ibrahim. Das Fazit aller Schüler: „So einen Unterricht müsste es öfters geben.“ (cb)

Die Schüler waren alle begeistert: Das macht richtig Spaß“, sagte etwa der 14-jährige Ibrahim. Foto: Christian Bittcher