HarburgShopping und Kultur – das passt hervorragend zusammen. Das zeigte sich am Sonntag beim 18. Harburger Kulturtag, der zugleich ein Shopping-Sonntag war. Kunst und Kultur hat in Harburg einen hohen Stellenwert, deswegen freuten sich die Veranstalter besonders auf dieses Event, das im Vorjahr coronabedingt abgesagt werden musste. Mehrere Tausend Besucher strömten zum Kulturtag in die City.

Insgesamt 18 Kulturinstitutionen - darunter unter anderem, das Harburger Museum, der Kunstverein Harburger Bahnhof, die TUHH, das Harburger Theater, Atelier Malrausch, Alles wird schön, Kunstleihe Harburg, Fischhalle Harburg und die Kultur Werkstatt Harburg boten die Möglichkeit, für nur 3 Euro ein extra auf diesen Tag zugeschnittenes Programm von über 18 Kulturinstitutionen zu genießen. Wer einmal den Kulturtags-Pin (Foto unten) erworben hatte, konnte überall das Programm genießen.

Allein die Aktionen im Harburger Museum wurden von mehreren hundert Interessierten besucht. „Wir sind zufrieden. Die Führungen waren gut besucht und auch die Rallye auf dem Kulturpfad Harburg war ein voller Erfolg“, sagt Rainer-Maria Weiss, Direktor des Harburger Museums, gegenüber harburg-aktuell.

Doch auch in den großen Shopping-Centern wurde viel Kultur geboten: Die Harburg Arcaden präsentierten in der Mall insgesamt drei Kunstausstellungen. Außerdem gab es den Kreativmalkurs Stillleben mit Künstler Sly. Und auch die Strickaktion (Fotos unten) zugunsten obdachloser Menschen wurde wieder fortgesetzt.

Im Marktkauf Center sorgten der Auftritt des Gospelchors "Afro Gospel" und der „Bikerina“ (Foto) mit der einmaligen Einrad Artistik für Begeisterung. Und es herrschte reger Betreib in den Geschäften: "Es war der am besten besuchte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr", sagt Centermanagerin Valbone Scharfenberg gegenüber harburg-aktuell.

Im Phoenix-Center stand das Wochenende zudem im Zeichen der Charity-Veranstaltung Harburger Lionstage, die Sonnabend und Sonntag stattfanden. Die Harburger Clubs haben in diesem Jahr eine Tombola, Keksverkauf und Kinderflohmarkt auf die Beine gestellt. Der Erlös wird in diesem Jahr an die Arche und das Kennedy-Haus, beide sind im Phoenix-Viertel, gehen.

„Auch wenn Aktionen wie Bühnenprogramm und Schlemmerstand dieses Jahr wegen Corona nicht dabei waren, freuen wir uns über ein gutes Ergebnis der Lionstage“, sagte Gerrald Boekhoff, Präsident des Clubs Harburger Berge, gegenüber harburg-aktuell.  Der nächste Verkaufsoffene Sonntag findet übrigens erst im nächsten Jahr statt. Der Termin: Sonntag, 9. Januar.  (cb)

Der Kulturtags-Pin: Einla zahlen, überall reinkommen. Foto: Christian Bittcher

Der Gospelchor Afro Gospel begeisterte die Menschen im Marktkaufcenter. Foto: Christian Bittcher

Unterricht vom Profi: Künstler Sly gibt Heike und Thorsten eine Einführung in Stillleben und Farblehre. Foto: Christian Bittcher

Centermanagerin Julita Hansen greift bei den Lions Wolfgang Bräuniger (v.l.), Manfred Aberger und Gerrald Boekhoff in die Lostrommel. Foto: Christian Bittcher

Stricken für Obdachlose mit dem Sozialkontor: Ulf Möller und Isabel Drobek (rechts) mit Silke und Monika. Foto: Christian Bittcher

Enternetainer Peter Sebastian spielte mit den Kunden des Marktkauf-Centers für den Guten Zweck. Foto: Christian Bittcher