Harburg – Nur sieben Monate hat es gedauert – dann war die Spendendose für die Arche im Phoenix-Viertel randvoll. Gemeinsam mit den Kunden und ihren Mitarbeitern hat Anuschka Blockhaus an ihrem Verkaufswagen auf dem Harburger Wochenmarkt genau 570,73 Euro gesammelt, die jetzt übergeben wurden.

Markthändlerin Anuschka Blockhaus ist nicht nur bekannt für ihre leckeren Fisch-Spezialitäten und den frisch filetierten Matjes. Sie hat auch ein großes Herz und sammelt gemeinsam mit ihren Kunden auf dem Harburger Wochenmarkt Geld für benachteiligte Kinder.

Gemeinsam mit ihrem Team und den vielen Kunden ihres Marktstandes sammelte Sie seit März dieses Jahres für die Arche im Phoenix-Viertel. Seit einem Jahr werden in der Arche in den Räumen der Christuskirche in der Maretstraße Kinder aus dem sozial benachteiligten Stadtteil betreut.

„Bei vielen Kunden war die Arche bereits bekannt und sie haben ganz bewusst Geld in das kleine Plexiglashaus (Foto unten) geworfen“, sagt Anuschka Blockhaus. Die Spenden der Kunden, das Geld für die Plastiktüten und Trinkgelder der Mitarbeiter haben zu einem schnellen Erfolg geführt: Die gefüllte Dose mit einem Gewicht von 6,5 Kilogramm wurde in den Räumen der Arche von Anuschka Blockhaus an Angela Krull, die Leiterin der Einrichtung übergeben.

„Das Engagement von Anuschka Blockhaus und ihren Kunden für die Kinder im Phoenix-Viertel ist einfach großartig“, sagte Angela Krull. Und für Sie steht auch schon fest, was mit dem Geld gemacht werden soll: „Viele der Kinder haben keine Schuhe, die für die kalte Jahreszeit geeignet sind. Deshalb werden wir den Betrag zum Einkauf von neuen, festen Schuhen verwenden. Gebrauchte Schuhe sind für Kinderfüße so bedenkenswert und meist nicht verwendbar.“

Seit einigen Tagen steht am Verkaufswagen auf dem Wochenmarkt bereits eine zweite Spendendose der Arche. Auch heute, am Freitag und am Sonnabend sind Anuschka Blockhaus und ihr Team auf dem Markt und freuen sich über jede Spende, die in die durchsichtige Spendenbox hineingeworfen wird.  (cb)

Die volle Spendenbox hatte ein Gewicht von 6,5 Kilogramm. Foto: Christian Bittcher