Seevetal - Auch in Seevetal ist die Erntezeit für Äpfel, Birnen & Co. angebrochen. Erstmals nimmt die Gemeinde Seevetal an der Ernteaktion „Gelbes Band – Ernte erwünscht“ teil.  Bäume und Sträucher abernten lassen, das geht jetzt ganz einfach mit dem gelben Band.  Auch die niedersächsische Ernährungsministerin Barbara Otte-Kinast wirbt für das Ernteprojekt, das sich gegen Verschwendung von Lebensmitteln wendet.

Insbesondere bei Streuobst im öffentlichen Raum gibt es immer häufiger Bäume, die nicht abgeerntet werden.   So einfach geht’s: Die entsprechenden Bäume werden mit dem gelben Band gekennzeichnet und zeigen so an, dass sie zum Abernten freigegeben sind.  

Zum Test hat die Gemeinde Seevetal in diesem Herbst zunächst einige Bäume in Ramelsloh und Ohlendorf markiert. In Ramelsloh finden Apfelfans besonders schöne Exemplare auf der Streuobstwiese am Rand des Baugebietes „Domherrengarten“, einfach dem Fußweg am nördlichen Rand hinter den Häusern an der Straße „Küsterland“ folgen. In Ohlendorf können saftige Birnen und Äpfel in der Straße Zum Jugendheim gepflückt werden.  

Die Gemeindeverwaltung bittet darum, vorsichtig beim Pflücken zu sein und wirklich nur dort zu ernten, wo gelbe Bänder zu sehen sind. Die „Erntehelfer“ sollen bitte nicht auf Bäume klettern, keine Äste abbrechen und den Ort wieder so hinterlassen, wie sie ihn vorgefunden haben.

Interessierte finden mehr zu dem Ernteprojekt unter www.zehn-niedersachsen.de, hier sind in der Rubrik „Informationen zum Selberpflücken“ auch die betreffenden Bäume auf einer Karte katalogisiert.

Zum Hintergrund: Diese Aktion wird in Niedersachsen seit 2020 von ZEHN, dem Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft durchgeführt. Privateigentümer, Vereine oder Kommunen können Obstbäume in ihrem Besitz über die Website katalogisieren lassen und damit für das Projekt anmelden. (cb)