Landkreis - Der Landkreis Harburg hat rund 200.000 Stimmzettel zur Bundestagswahl am 26. September zurückgerufen und neu drucken lassen. Der Grund: Bei den Stimmzetteln war ein Kandidatenname zwei Punkte größer gedruckt als die anderen.Laut Verwaltung geschah der Fehler beim Setzen in der Druckerei und ist beim Korrekturlesen nicht bemerkt worden.

Vergangenen Donnerstag war der Fehler einem Mitarbeiter in einer Gemeinde aufgefallen, der die Kreiswahlleitung informiert. Die hat die Stimmzettel daraufhin zurückgerufen und am Freitag neue, korrekte Stimmzettel in Auftrag gegeben. Die Kommunen sollen bis Donnerstag, 2. September, mit den neuen Stimmzetteln versorgt werden.

Rund 4.800 Stimmzettel, die bereits an Wahlberechtigte versandt wurden, behalten ihre Gültigkeit. Wenn sie ihren Stimmzettel noch nicht ausgefüllt haben, können sie ihn gegen einen neuen Stimmzettel tauschen – dies allerdings nur persönlich bei ihrer zuständigen Kommune. Sollten sie von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen wollen, können sie aber auch die bereits erhaltenen Stimmzettel nutzen. wg