Harburg - Mit ihrer Forderung nach dem Einsatz von längeren S-Bahnen

auf der Strecke zwischen Neugraben und Hamburg ist die Bezirksversammlung bei der Behörde für Verkehr und Mobilitätswendee abgeblitzt. Sie erteilte die Absage, weil eine Umsetzung aus technischen Gründen kurzfristig nicht umzusetzen sein.

Die CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Stöver findet dazu für Politiker ungewöhnlich deutliche Worte: "Die Absage der Behörde klingt eher nach Ausrede als nach tatsächlicher Unmöglichkeit. Technische Schwierigkeiten lassen sich beheben. Die Behörde muss es nur wollen. Das Versprechen, man wolle die Kapazitäten erhöhen, entpuppt sich leider als leeres Geschwätz."

Gerade in Zeiten von Corona seit es grotesk. "Überall werden die Bürgerinnen und Bürger angehalten, Abstand zu halten. Private Zusammenkünfte gibt es praktisch nicht mehr", so Stöver. "Aber in den S-Bahnen stehen die Menschen Schulter an Schulter. Gerade jetzt muss allesErdenkliche getan werden, um das Risiko einer Infektion in den Zügen zu vermindern. Vor diesem Hintergrund wäre ein Langzugeinsatz auf der S-31 nicht nur wünschenswert sondern sogar notwendig." zv