Eißendorf – Die erste von sechs Wochen ist geschafft: Seit vergangenem Montag ist die Friedhofstraße zwischen Beerentalweg und

Große Straße gesperrt. Wie berichtet muss Stromnetz Hamburg Arbeiten am Stromnetz durchführen.

Allerdings fragen sich viele Autofahrer angesichts von weiteren fünf Wochen Umweg mit dem Pkw, warum die ganze Straße gesperrt werden musste, wenn nur auf der Seite des Fußwegs gearbeitet werden muss, um die Arbeiten am Stromkabel vorzunehmen?

„Wenn man nur den Fußweg aufbuddelt, wäre auch eine einseitige Sperrung ausreichend“, sagte ein Autofahrer aus Eißendorf gegenüber harburg-aktuell. Außerdem sagt er: „Mich erinnert das an den Ehestorfer Heuweg, der auch zuerst voll gesperrt wurde, bevor die Ampel-Regelung kam.“

Wir haben bei Stromnetz Hamburg nachgefragt: „Ursprünglich war die Baustelle mit einer halbseitigen Sperrung und wechselnder Verkehrsführung durch Baustellenampeln geplant. Die Fußgänger und Radfahrer sollten über einen Fußgängernotweg geführt werden. So war es mit allen Beteiligten abgestimmt", sagte Anette Polkehn-Appel, Pressesprecherin von Stromnetz Hamburg auf Anfrage von  harburg-aktuell.

Allerdings kam es dann doch anders, als geplant: „Kurz vor Baubeginn hat die Polizei aber ihre Auflagen an uns geändert. Dafür werden sie ihre Gründe haben“, so die Pressesprecherin.

Jetzt ist für die Baustelle der gesamte Bereich zwischen Große Straße und Beerentalweg für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Umleitung Große Straße, Seestücken und Beerentalweg wurde von der Polizei vorgegeben. Das Parken am Fahrbahnrand ist in den Straßen Seestücken und Am Staubecken während der Bauzeit verboten.

Die Straße bleibt voraussichtlich bis zum 19. Februar, also noch gut fünf Wochen, gesperrt. Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle passieren.  (cb)