Harburg –  Zu jedem Volkstrauertag ist es für die Harburger Schützengilde üblich, im Rahmen einer Kranzniederlegung, den

Opfern der beiden Weltkriege zu gedenken. Eine Rede, wie sie sonst üblich ist, gab es in diesem Jahr nicht, zu schwierig wäre sie umzusetzen gewesen angesichts der notwendigen aber strengen Auflagen im November 2020.

„Der Deputation war es gerade jetzt ein Bedürfnis an die besonders dunklen Stunden der Geschichte zu erinnern und den Opfern der verheerenden Weltkriege zu gedenken“, sagt Nico Ehlers, Pressesprecher der Gilde, „die Pandemie hält die Weltgemeinschaft fest im Griff, es gilt sich solidarisch zu zeigen, diese Krise gemeinsam zu meistern und sich daran zu erinnern, dass es die Menschheit immer geschafft hat. Egal wie groß die Entbehrungen oder Herausforderungen auch waren.“

Der Kranz wurde Klaus-Jürgen Hübner (2. Patron) und Frank Kirste (1. Schaffer) niedergelegt. (cb)