Harburg – Die Harburger Gedenktage, die traditionell im Oktober und November an die Opfer und die Verfolgten des

Nationalsozialismus erinnern, werden auch in diesem Jahr trotz Corona stattfinden. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Erinnern für die Zukunft“.

„Eine Vielzahl von Veranstaltungen ist geplant, die meisten davon werden aller Voraussicht auch stattfinden können. Einige Veranstaltungen mussten leider abgesagt werden, da die vorgesehenen Räume unter Coronabedingungen zu klein waren“, sagt Klaus Barnick von der „Initiative Gedenken in Harburg“.

In der Bücherhalle wird vom 27. Oktober bis 14. November die Ausstellung “Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ gezeigt, mit dem Film „Das Tribunal - Mord am Bullenhuser Damm" als Auftakt (Donnerstag, 29. Oktober, 18 Uhr Bücherhalle Harburg).

Neben den Stolpersteinrundgängen am Kulturtag (8. November, Treffpunkt vor der Hölertwiete 5 um  15 Uhr) und der zentralen Veranstaltung, dem Gedenken an die Pogromnacht am Dienstag, 10. November, auf dem Jüdischen Friedhof (17 Uhr) mit anschließendem Schweigemarsch zum  Synagogenmahnmal gibt es weitere zahlreiche Veranstaltungen im Süderelberaum.

Die Programme für die Gedenktage liegen seit einiger Zeit aus, zudem kann man sich mit einem Klick hier auf der Homepage der Initiative Gedenken in Harburg informieren. Dort findet man auch die jeweiligen Hygienekonzepte. Für die Veranstaltungen, die in Innenräumen stattfinden, ist eine Anmeldung erforderlich.