Harburg – Der Wasserstand im Lohmühlenteich – von vielen Harburgern auch „Ütschendiek“ genannt - ist so niedrig wie schon lange nicht

mehr. Enten sitzen auf dem Trockenen und waten durch den Schlamm. Schuld an diesem Zustand ist allerdings nicht nur der fehlende Regen und die Trockenheit: Der sehr niedrige Wasserstand im Lohmühlenteich ist eine Folge von Vandalismus.

„Am Dienstag wurde von Mitarbeitern des Bezirksamtes Harburg festgestellt, dass das Stauschütz am Lohmühlenteich durch Gewalteinwirkung von Unbefugten weit geöffnet worden war. Somit konnten große Wassermengen aus dem Teich abfließen“, sagt Jens Rohwer aus der Abteilung Wasserwirtschaft des Bezirksamts auf Anfrage von harburg-aktuell. Passanten hatten das Bezirksamt zuvor telefonisch daüber informiert.

Rohwer
: „Zwar gelang es, den Abfluss zu stoppen, jedoch wird es lange Zeit dauern, bis sich so viel Wasser angesammelt haben wird, dass der ursprüngliche Wasserstand wieder erreicht ist.“

Der Sachschaden an den Schlössern beträgt 500 Euro. Damit so etwas nicht wieder vorkommt, prüft das Bezirksamt derzeit, wie die bisher zugängliche Anlage besser gesichert werden kann. (cb)

Trauriges Bild: Enten sitzen auf dem Trockenen und waten durch den Schlamm. Foto: Christian Bittcher