Harburg – Das lange Oster-Wochenende und das gute Wetter werden wieder viele Menschen nach draußen locken. Bereits am Karfreitag waren die Wälder im Süden

Hamburgs und im angrenzenden Niedersachsen gut besucht.  Außer der Einhaltung der Corona-Regeln gibt es Ostern noch eine weitere Sache, auf die die Spaziergänger achten müssen.

Am Oster-Wochenende besteht eine erhöhte Waldbrandgefahr in ganz Hamburg. Besonders betroffen sind trockene Wiesen, Heideflächen und grasreiche Waldgebiete. Eine Verbesserung der Gefahrenlage ist nicht in Sicht. Auch kurzzeitige Niederschläge werden keine Entspannung bringen.

Daher bittet die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Oberste Forstbehörde eindringlich darum, im Wald und anderen gefährdeten Gebieten kein Feuer anzuzünden, nicht zu grillen, nicht zu rauchen, keine glimmende Zigarettenstummel wegzuwerfen und sonstige Brand verursachenden Möglichkeiten zu unterlassen. Sie weist auch darauf hin, dass beispielsweise heiß gelaufene Katalysatoren ausgetrocknetes Gras entzünden können.

„Bei Gras- oder Waldbrand verständigen Sie bitte unverzüglich die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112. Nutzen Sie, soweit möglich, die App "Hilfe im Wald", die Ihnen im Unglücksfall schnell das Aufsuchen des nächstgelegenen Rettungstreffpunktes ermöglicht und die Rettungsleitstelle über diesen Rettungstreffpunkt informiert“, teilte die Behörde mit.  (cb)