Harburg - Das Archäologische Museum in Harburg präsentiert am Donnerstag, 27. Februar, einen neuen Vortrag in der Reihe "Schaufenster

der Geschichte". Diesmal wird Kay-Peter Suchowa, Grabungsleiter am Archäologischen Museum Hamburg, die Teilnehmer mitnehmen auf eine Zeitreise in das frühe Hamburg.

Er berichtet über die Arbeit der Bodendenkmalpflege und die spannenden Ergebnisse der letzten Ausgrabungen in der Hamburger Altstadt. Der Vortrag im Archaeologicum des Archäologischen Museums Hamburg, Harburger Rathausstraße 5, beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Die meisten Menschen denken beim Stichwort Archäologie an das Alte Ägypten, an Griechen oder Römer. Jedoch gibt es auch vor der eigenen Haustür faszinierende Spuren vergangener Epochen. Davon kann Kay-Peter Suchowa, Grabungsleiter am Archäologischen Museum Hamburg berichten: Unter dem Straßenpflaster der Hansestadt liegen zahlreiche archäologische Denkmale unsichtbar verborgen. Wie ein Netz ziehen sich mehr als 3000 davon über die gesamte Stadt.

Bei Bauarbeiten werden ständig neue Siedlungsspuren und Gräberfelder entdeckt. Der Schutz, die Pflege und die Erforschung aller archäologischen Fundstellen sind im Denkmalschutzgesetz geregelt. Das Archäologische Museum Hamburg erfüllt für die Freie und Hansestadt Hamburg diese wichtige Aufgabe. Deshalb rücken regelmäßig die Experten des Archäologischen Museums Hamburg aus, um diese Spuren als historisches Erbe der Stadt zu sichern.

Schritt für Schritt werden dann bei Ausgrabungen die historischen Kulturschichten von den Archäologen abgetragen und anschließend mit modernster, rechnergestützter Technik in eine Grabungsdokumentation umgewandelt. Befund- und Fundmaterial liegen danach im Archiv des Museums für spätere Generationen bereit. Kay-Peter Suchowa wird in seinem Vortrag in die archäologischen Arbeitstechniken einführen und anhand von Beispielen aus aktuellen Grabungen einen Einblick in seine spannende Arbeit geben.  (cb)

Weitere Vortragstermine unter www.amh.de