Harburg – Im einzigen Tunnel zwischen der Harburger Innenstadt und dem Binnenhafen lauern Gefahren.

Immer wieder gibt es brenzliche Situationen zwischen Fußgängern und Radfahrer. Das ist seit langem bekannt. Deshalb hatte die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Anfang des Jahres ein paar Maßnahmen vorgeschlagen, um die Situation zu entschärfen. Das Bezirksamt hat jetzt – elf Monate später – reagiert und mitgeteilt, dass es im August eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben habe,  Ergebnisse lägen aber noch nicht vor.

Es kann auch noch dauern, bis sich wirklich etwas ändert. Denn die Studie wird aus Mittel des „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung Harburger Innenstadt und Eißendorf-Ost“ (RISE) bezahlt. Deshalb muss sich erst der RISE-Beirat mit den Ergebnissen der Studie beschäftigen, dann erst die politischen Gremien.

Nicht nur im Tunnel selbst ist es gefährlich, auch an der Ampel Harburger Schloßstraße Ecke Karnapp gibt es angeblich ein erhöhtes Unfallrisiko. „Vor allem die Radfahrer werden nicht oder erst zu spät von den von der Seehafenbrücke kommenden und nach links in die Harburger Schloßstraße abbiegenden Autofahrern gesehen“, meint der SPD-Bezirksabgeordnete Peter Bartels. Allerdings hat sich an der Stelle in den vergangenen drei Jahren laut Unfalldaten der Polizei kein einziger Verkehrsunfall mit Verletzten ereignet. ag