Harburg - Dicht gedrängt schieben sich Fahrgäste der S3 in Richtung S-Bahn. Das, was sich am Morgen in Harburg abspielte,

ist für viele Pendler Alltag. Immer wieder kommt es zu Zugausfällen, Verspätungen oder die S-Bahnen sind einfach nur überfüllt.

Am Mittwochmorgen war es ein liegen gebliebener Zug im Bereich Fischbek, der zu Verspätungen geführt hatte. Gleichzeitig gab es nördlich der Elbe im Nahverkehr Probleme mit der Signalschaltung oder ebenfalls Verspätungen durch Züge mit technischen Defekten.

Erst am Montag war im abendlichen Berufsverkehr die Bahnstrecke zwischen Harburg und Hamburg gesperrt gewesen, weil dort eine Leiche gefunden worden war. Der Tote ist identifiziert. Es handelt sich um einen 25 Jahre alten Peruaner. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen Suizid hat die Polizei nicht. Vermutlich ist der Mann Opfer eines Unfalls geworden. zv