Harburg – An dem Versuch, das Industriedenkmal New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie zu retten, gleichzeitig

aber auch künftige Nutzer vor Nitrosaminen zu schützen und das Ganze auch noch wirtschaftlich zu betreiben, sind schon einige Investoren gescheitert. Jetzt will es die Berliner CG-Gruppe versuchen, die schon nebenan das Projekt Neuländer Quarree entwickelt. Sie hatte Gebäude und Areal der alten Gummifabrik erst Anfang des Jahres gekauft.

Jetzt  hat der Projektentwickler im Stadtentwicklungsausschuss erste Ideen für die künftige Nutzung vorgestellt. Demnach soll auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Firmengelände ein gemischtes Quartier mit zwei Hochhäusern entstehen – einem 65 Meter hohen Wohnturm und einem 45 Meter hohen Gewerbebau. Zumindest die prägnante Fassade an der Neuländer Straße soll erhalten werden, dahinter wird alles abgerissen. Die Fassade wird innen mit Metall verkleidet – als Schutz vor Nitrosaminen.

Die Konsalt GmbH soll jetzt einen Wettbewerb für mindestens acht Architektenbüros organisieren, im Sommer 2020 werden dann die Entwürfe vorgestellt werden. Gewünscht ist ein „gestalterisch herausragender Entwurf“. ag