Harburg - Rätselraten und erstaunte Gesichter gibt es nach dem Umbau der Marktfläche Sand in der Harburger City:

Zwischen der Marktfläche und dem Edeka-Markt wurde ein großer Stein auf einem Sockel aufgestellt. Mehr als 2 Meter hoch und mehrere Tonnen schwer.

Ist das ein neues Kunstwerk? Oder ein Findling, der bei den Bauarbeiten gefunden wurde? Alles falsch: Bei dem Stein handelt es sich um ein Spielgerät, das speziell für innerstädtische Plätze und Fußgängerzonen entwickelt wurde.

"Auf der Suche nach Spielangeboten, die ohne Fallschutz auskommen, hat sich das BID Sand/Hölertwiete für diesen von den Planern vorgeschlagenen Drehstein entschieden", sagt Dennis Imhäuser, Pressesprecher des Bezirksamts gegenüber harburg-aktuell. "Er wird aus dessen Budget des BID finanziert. Im unteren Bereich des Steines vor Edeka befindet sich eine silberne Prüfplakette des Herstellers, die ihn als Spielgerät ausweist."

"Die erheblich größere Masse des Drehsteins in Bewegung zu versetzen benötigt wesentlich mehr Zeit oder Kraft, als uns selbst zu bewegen. Es gibt zwei Möglichkeiten, die große Masse des Drehsteins in Bewegung zu setzen", erklärt der Hersteller in seinem Katalog.

Außerdem heißt es: "Es kann zum einen bewirkt werden durch extremen Kraftaufwand in kurzer Zeit. Die zweite Möglichkeit jedoch weckt Staunen, auch mit ganz geringen Kräften kann der mächtige Steinblock in immer raschere Drehung gebracht werden, vorausgesetzt, dass man nur lange genug dranbleibt. Das funktioniert sogar mit der Kraft des kleinen Fingers."

Nach Auskunft des BID Sand/Hölertwiete sollen in dem Bereich Hölertwiete noch weitere innerstädtische Spielgeräte aufgestellt werden.  (cb)