Harburg – Welche Probleme gibt es in interkulturellen Patenschaften? Und wie kann man diese Konflikte lösen? Das und mehr soll

in einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr, im Stellwerk im Bahnhof Harburg besprochen werden, zu der der gemeinnützige Verein human@human einlädt. „Wir vermitteln seit 2015 Patenschaften zwischen Geflüchteten und Hamburger Bürgern“, sagt Dagmar Overbeck, Gründerin und Vorsitzende des Vereins.

Die Moderation der Diskussion übernimmt Anna Cardinal, China-Expertin und Diversity Trainerin. Dabei berichten das Paten-Tandem Florian Kleist und Zaher Tarnen, Aman Kahn vom Integrationsrat Harburg sowie der Schauspieler Sebastian Ströbel („Die Bergretter“), Schirmherr von human@human und selbst Pate eines Geflüchteten, von ihren Erfahrungen.

„Es ist uns wichtg, dass das Thema Integration nicht aus der öffentylichen Wahrnehmung verschwindet“, sagt Overbeck. Auch wenn Geflüchtete nicht mehr täglich die Schlagzeilen bestimmen, gebe es immer noch viel zu tun. Genauso sieht es auch Ströbel: „Die Entwicklung einer demokratischen offene Gesellschaft und die Einbindung in diese ist kein Thema, das nach zwei Jahren beendet ist.“ Diese Entwicklung sei ein fortwährender Prozess, der nie einschlafen dürfe.

Die Podiumsdiskussion ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Um die Organisation aber zu erleichtern, bittet der Verein um eine Anmeldung bis Mittwoch, 23. Oktober unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 040/689 11 931. ag