Neuland – Der Weg von der Hannoverschen Straße hin zur Autobahn-Anschlussstelle am Zementwerk ist mit Ampeln gepflastert – bisher sind es sechs, spätestens in zwei Jahren

werden es sogar sieben Ampeln sein. Die neue „Lichtzeichenanlage“ soll an der Einmündung zum neuen Logistikzentrum der Post auf den einst grünen Wiesen an der A1 eingerichtet werden.

Das Planungsbüro Argus hat mehrere Varianten untersucht, wie die spezielle Verkehrsbelastung in diesem Bereich der Neuländer Straße am besten geregelt werden kann. Das Problem: Die Paketzusteller der Post arbeiten im Schichtbetrieb, so dass es zweimal am Tag – nämlich zwischen 6 und 7 Uhr sowie zwischen 14 und 15 Uhr – zu Spitzenbelastungen kommt. Die Planer gehen in diesen Zeiten von jeweils rund 400 Fahrzeugen pro Stunde aus , die das Zentrum verlassen und ebenso vielen Fahrzeugen, die ins Zentrum hineinfahren.

Um das in den Griff zu bekommen und den anderen Verkehr von und zur Autobahn nicht unnötig zu behindern, schlagen die Planer vor, in Fahrtrichtung Osten (also hin zur A1) zwei Spuren für Linksabbieger zum Zentrum einzurichten. Da gleichzeitig auch der – viel geringere Verkehr – vom und zum Betonwerk geregelt werden muss, soll es eine Ampel geben.

Geplant ist eine „verkehrsabhängige Steuerung, um auf etwaige Urlaubsschwankungen und Grüne-Welle-Koordination zu dem Nachbarknoten Neuländer Straße/Großmoorbogen reagieren zu können“. Bisher ist die Neuländer Straße nicht gerade für eine Grüne Welle bekannt. Besonders nervig: Die sogenannte „Hartlev-Ampel“ an der Einmündung zur Neuländer Siedlung, die der Ehrenvorsitzende der Siedler Werner Hartlev der Politik abgerungen hatte, die leider aber nie mit den benachbarten Ampeln koordiniert worden ist – so dass der gesamte Verkehr alle 100 Meter gestoppt wird und nach einer Minute wieder neu anfahren muss. ag