TUHH erhält 1,2 Millionen aus Landesforschungsförderung

Harburg - Spitzenforschung in Hamburg: Die Technische Universität in Harburg (TUHH) wird im Rahmen der Landesforschungsförderung mit 1,2 Millionen Euro für

das Projekt „Neue Reaktortechnologien für chemische und biochemische Syntheseverfahren“ gefördert.

Das Projekt gehört damit zu den elf Spitzenforschungsvorhaben, die von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung unterstützt werden. Die Landesforschungsförderung will staatliche Hamburger Hochschulen und ihre Kooperationspartner in ihren gesellschaftsrelevanten Forschungsschwerpunkten stärken und sie für den internationalen Wettbewerb fit machen. Jedes Projekt erhält eine Förderung von maximal 1,75 Millionen Euro. Das Gesamtfördervolumen beträgt 17,3 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 3,5 Jahren.

Im Rahmen des Projekts „Neue Reaktortechnologien für chemische und biochemische Syntheseverfahren“ arbeiten Wissenschaftler der TUHH, der Universität Hamburg, des Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) und des Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) erstmalig zusammen, um die physikalischen, chemischen und biologischen Vorgänge in verfahrenstechnischen Reaktoren grundlegend zu verstehen.

Damit werden neue Reaktortechnologien für nachhaltige und effiziente Syntheseverfahren für Produkte der Prozessindustrie wie Kunststoffe, Arzneimittel oder Kosmetika entwickelt. (cb)