Starpyramide

Heimfeld - Sie sind schon so etwas wie der Top-Act der Starpyramide, die Tanzmäuse vom Marmstorfer Sportverein Grün-Weiss. Wenn

sie zur Musik rythmisch über die Bühne hüpfen, ist das Publikum verzückt. Zum 33. Mal präsentierte Entertainer Peter Sebastian die Veranstaltung in der ausverkauften Friedrich-Ebert-Halle. Auch in diesem Jahr hatte er ein pralle Paket von Stars und Sternchen zusammengeschnürt, die die Zuschauer über drei Stunden begeisterten. Alle Lacher hatte "Herr Holm" der etwas töffelige Polizist, verkörpert von Dirk Bielefeldt, auf seiner Seite. Mit dabei waren auch Chris Andrews oder Mario Reimers. Als Moderatoren
wirkten Carlo von Tiedemann und Hausmeister Rudi mit. Jörg Knör zeigte im Backstage-Bereich, dass er nicht nur ein guter Stimmimitator, sondern auch ein flotter Zeichner ist. Er verwigte Rolf, der vom Weihnachtshaus in Neuland und Fahrer der Stars, gekonnt mit einem Faserstift auf einem Teller.

Mit im Backstage-Bereich waren auch die Sponsoren, die die Show ermöglichen. Treue Unterstützer sind dabei Nicole Maack von Maack-Feuerschutz und Jörn Sörensen vom Handelshof. Unter den Gästen war auch Innensenator Andy Grote, der mit Ehefrau Catherine kam. Er freut sich in diesem Jahr ganz besonders auf das Weihnachtsfest, verriet Grote: "Mein Sohn ist jetzt 15 Monate alt. Das wird für ihn der erste bewusst erlebte Heiligabend."

Im Schlepp hatte Grote auch eine Abordnung der Polizei, darunter der stellvertretende Polizeipräsident Wolfgang Brand und Morten Struve, einer der ranghöchsten Beamten der Polizei, sowie den Chef der Wasserschutzpolizei, Karsten Witt und Polizeisprecher Timo Zill. Die kommen, wie der Innensenator, gern zu der Veranstaltung. Denn der Erlös geht komplett an das Jugendwerk Unfallgeschädigter Kinder Hamburg, ein von Polizisten betriebener Verein, der sich um Kinder kümmert, die durch einen Verkehrsunfall traumatisiert wurden. Schirmherr des Vereins ist traditionell der Innensenator. Peter Sebastian ist unermüdlicher Botschafter des Vereins und Spendensammler über den Förderverein. Der sorgt für den "Treibstoff", der die Hilfe ermöglicht. Die Veranstaltung in der Eberthalle ist eine wichtige Einnahmequelle. Vergangenes Jahr brachte die >Starpyramide durch Eintrittsgelder, Spenden und Sponsoren 70.000 Euro ein. zv

Sponsoren und Unterstützer der Starpyramide auf der Bühne in der Friedrich-Ebert-Halle. Foto: André Zand-Vakili