Wilhelmsburg - Auf diesen Moment musste die Organisatoren und viele Teilnehmer des Wilhelmsburger Insellaufes rund zwei Jahre warten. Am Sonntag feierte das Laufereignis mit den Strecken Halbmarathon, 10 & 5 Kilometer und Schülerlauf sein Comeback auf der Straße. Endlich wieder gemeinsam laufen und nicht nur virtuell oder digital mitmachen, wie es aufgrund der Corona-Pandemie 2021 der Fall gewesen ist.

Dass das Wetter bei der 41. Auflage erst einmal nur bedingt für Frühlingsgefühle sorgte, weil hin und wieder Schneeflocken fielen und eine hellgraue Wolkendecke kaum einmal wärmende Sonnenstrahlen zuließ, minderte die Vorfreude der Läufer dennoch nicht. Moderator Karsten Schölermann verwies zwar vor dem Start des Halbmarathons noch darauf, „dass die Räumfahrzeuge unterwegs waren und die Strecke am Deich von Schneewehen befreit und präpariert ist“, aber das war freilich nur ein Scherz.

Sportlich machten die Halbmarathon-Läufer den Anfang. 633 Athletinnen und Athleten hatten sich für die 21,0975 kilometerlange Distanz angemeldet. Schnellster Mann war Sebastian Grabs, der sich rund 200 Meter vor dem Ziel von Robert Sprung (Zehdenick) absetzen konnte und nach 1:16:45 h die Ziellinie überquerte. Das Duo war ab dem zehnten Kilometer der Konkurrenz enteilt, am Ende hatte Grabs dann aber die schnelleren Beine und Sprung noch um sechs Sekunden distanziert. Schnellste Frau war Marie Hielscher (BSG running green, 1:27:40 h).

Über die 5 Kilometer liefen unterdessen Leon von Bergen (TH Eilbeck, 17:19 Min.) und Lene Marlin Löwe (Hamburger Schwimm-Club, 20:15 Min.) jeweils auf den ersten Platz.

Insgesamt hatten für die drei Rennen 1.464 Läufer gemeldet. Beim Schülerlauf lagen für die drei Gruppen – U8, U10 und U14 – insgesamt 413 Anmeldungen vor.  (cb)