Harburg - Endlich hat es geklappt - der erste Sieg in der Bundesliga ist perfekt: Beim Auswärtsspiel gegen den FFC Magdeburg

erkämpften sich die B-Juniorinnen von der Jahnhöhe ein 2:1. Den entscheidenden Siegtreffer erzielte Lena Goretzka, die so nach einer langen Wartezeit endlich wieder einen Grund zum Jubeln  hatte.

Bereits in der ersten Halbzeit gab es zwei klare Chancen von Lena Goretzka und Leonie von Thien zu verzeichnen. Hinzu kam noch ein klarer Foul an Lena Goretzka im Strafraum. Der Pfiff zum Strafstoß blieb aus. Danach verflachte das Spiel und Magdeburg kam auch zu einigen Chancen. Torlos gingen beide Teams in die Halbzeitpause.

Es kam in der 50. Minute zu einer Umstellung in der Formation beim HTB: Für Aliyah Akgül kam Chiara Auriccio. Jamila König, die zuvor im rechten Mittelfeld spielte, ging auf die defensive Mittelfeldposition, Leonie von Thien ging auf die Außenverteidigung. Jetzt lief es etwas besser.

Bei einem Rückpass in der 55. Minute zum Magdeburger Torhüterin war Chiara Auricchio sehr aufmerksam und lief dazwischen.  Sie konnte nur durch ein Foul gestoppt werden.

Diesmal zeigte Schiedsrichterin Celina zum Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Diana Hennings souverän zum 1:0 für die Harburger.  Die Führung hielt allerdings nur fünf Minuten. Ein Freistoß von der linken Seite wurde von der Harburger Torhüterin Angelina Dick gerade noch abgewehrt, der jedoch vor den Füßen der Magdeburger kam und einschoss.  Ein klarer Stellungsfehler in der Harburger Abwehr.
 
Das Spiel wurde jetzt wieder etwas zerfahren. Bis zur 73.Minute: Ein Freistoß für die Harburgerinnen etwa 20 Meter vom Tor entfernt. Amira Mobarak schießt an die Latte. Der Ball prallt an die rechte Seite. Von dort nimmt Lena Goretzka den Ball , halbhoch auf der Torlinie, mit Volley und Außenriss und Risiko Richtung Tor. Und: Der Ball geht tatsächlich rein. Ein Tor der Kategorie Unmöglich. Großer Jubel, auch für Lena Goretzka, die in den bisherigen Spielen viel Pech hatte und  immer leer ausging.

Trotz der Führung blieb die Sicherheit aus. Es wurde weiterhin eine Zitterpartie. "Die fünfminütige Nachspielzeit kam uns vor wie eine Ewigkeit", sagte Team-Manager Can Özkan, und fügt hinzu: "Dann kam endlich der Abpfiff und die Freude hatte keine Grenzen mehr. Trotz einer mäßigen Party wurde das Spiel nach Hause geschaukelt."

Das nächste Punktspiel ist am Sonnabend, 16. November. Beim Heimspiel auf der Sportanlage Jahnhöhe treffen die HTB-Juniorinnen auf die Mädchen von Union Berlin. (cb)