Heimfeld - Die 1. Damen der TG Heimfeld konnten auch das dritte Feldspiel im neuen Jahr für sich entscheiden und gegen

die 1.Bundesliga-Reserve des Harvestehuder THC gewinnen. Aufgrund des Hamburg Marathons reisten die Heimfelder mit der Bahn an, um pünktlich mit der Spielvorbereitung beginnen zu können.

Die TGH ging als klarer Favorit ins Spiel und konnte bereits in der 8. Minute einen perfekt ausgespielten Konter, durch Amelie Neumann-Kleinpaul, zum 1:0 verwerten. Trotz der schnellen Führung waren die Heimfelder Damen, im Vergleich zu den letzten Partien, deutlich zu passiv und konnten nicht direkt an die Leistungen gegen den UHC anknüpfen. So konnte der HTHC nur wenige Minuten später zum 1:1 ausgleichen.

Nach einer deutlichen Halbzeit-Ansprache von Trainer Dennis Sievert und Co-Trainer Andreas Knutzen, kam die TGH deutlich besser aus der Halbzeit und so konnte Constanze Schumann-Plekat direkt nach Wideranpfiff zum 2:1 Endstand nach einer Strafecken-Variante erhöhen.

„Insgesamt war der Sieg verdient, wir haben uns heute aber sehr schwer getan und nicht richtig in unsere taktischen Abläufe gefunden, die in den letzten Spielen fast schon perfekt funktioniert haben", sagte Trainer Dennis Sievert nach dem Abpfiff, und fügt hinzu: "Auch wenn der Sieg in die Kategorie Arbeitssieg fällt, war das heute ein Pflichtsieg, auch wenn der HTHC heute stark besetzt war, wir sind absolut im Soll und spielen eine super Saison. Das wir bei unserer jungen Truppe auch mal so ein Spiel dabeihaben, ist völlig normal und okay.“

Am Mittwoch, 1. Mai, spielen die TGH-Damen um 11 Uhr im Hamburg-Pokalfinale am „Uni Sportplatz - Am Turmweg“ gegen den Club an der Alster 2. Nur wenige Tage später, am 5. Mai, Anpfiff ist um 16:30 Uhr, geht es in der Regionalliga Nord mit einem Auswärtsspiel weiter, dort heißt der Gegner ebenfalls Club an der Alster 2.

Sievert: „Unser Fokus liegt klar auf der Liga, beziehungsweise dem Aufstieg, wenn wir aber schon mal bis ins Finale gekommen sind, wollen wir den Pokal natürlich auch nach Heimfeld holen. Alster ist aber immer ein starker Gegner, das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer“.   (cb)