Neugraben - Das Volleyball-Team Hamburg hat das Weihnachtsspiel in der zweiten Volleyball Bundesliga gegen die Sportfreunde Aligse mit 3-2 (25-19, 19-25, 13-25, 25-20, 15- 11)

gewonnen und hat damit die Abstiegsränge verlassen. Vor der Rekordkulisse von 1274 Zuschauern in der CU-Arena zeigten die Neugrabenerinnen, die zu Beginn auch spielerisch überzeugen konnten, einmal mehr, dass sie auch schon verloren geglaubte Spiele mit großem kämpferischem Einsatz noch gewinnen können.

Mit großem Selbstbewusstsein starteten die Gastgeberinnen in die Partie und erspielten sich immer wieder eine schnelle Führung. Die Gäste aus Aligse blieben zwar immer in Schlagdistanz, konnten den Satzgewinn der Hamburgerinnen mit 25-19 jedoch nicht verhindern.

Umgekehrte Vorzeichen im zweiten Satz. Die Gäste überzeugten vor allem durch eine starke Abwehrarbeit und konnten die Angriffe der Neugrabenerinnen immer wieder abwehren und so den Durchgang ebenfalls mit 25-19 für sich entscheiden.
Im dritten Satz war das Selbstbewusstsein vom Spielbeginn endgültig weg und die Neugrabenerinnen liefen schnell einem sechs Punkte Rückstand hinterher. Mit jedem misslungenen Ball wurde die Verunsicherung größer und die Gäste zogen Punkt um Punkt davon. Mit 25-13 ging der Durchgang an die Sportfreunde Aligse.

Im vierten Satz kämpften sich die Neugrabenerinnen zurück in das schon fast verloren geglaubte Spiel. VTH-Trainer Jan Maier: „Die Mannschaft hat sich selbst da rausgezogen. Wir haben mit Mittelblockerin Juliane Köhler eine gelernte Annahmespielerin in die Annahme genommen. Den Rest hat die Mannschaft gemacht. Das Spiel war schon verloren und wir schaffen es noch in den Tie-Break. Dafür muss ich der Mannschaft ein großes Kompliment machen.“

Im Tie-Break war das Selbstbewusstsein der Neugrabener Volleyballdamen wieder da und wie im ersten Satz bestimmten die Gastgeberinnen das Spielgeschehen. Mit 15-11 sicherten sich das Teamden Tie-Break und den zweiten 3-2 Heimsieg in Folge und springen damit auf einen Nichtabstiegsplatz.

VTH-Spielerin Luise Klein sicherte sich zum fünften Mal den MVP Titel. Die meisten Punkte sammelte Stina Schimmler. dl