Harburg – Es fing wirklich gut an. Beim beliebten City Cup der RCCO-Rennserie für Mini-Flitzer in der Hamburger ADAC-Zentrale haben die

Channel Racer aus Harburg und ihr Partnerteam NexGen Racing im freien Training richtig zugelangt: die Plätze eins, zwei und sechs. Ganz vorne Nachwuchsfahrer Alan Fauvel, dann Teamchef Andreas Göhring und Robert Müller. „Läuft“, war der erste Eindruck.

Dann das Qualifying, eine Runde mit fliegendem Start. Reine Nervensache! Eine Gratwanderung zwischen schnell und sicher, denn wer rausfliegt, muss sein Auto selber wieder reinstellen. Und wer im Qualifying ganz hinten landet, muss gleich im ersten Duell gegen den Trainingsschnellsten antreten. Aber es lief immer noch: die Plätze vier bis sechs, diesmal in der Reihenfolge Göhring, Fauvel, Müller. Alles gut!

Aber dann das erste Direktduell, zweimal zehn Runden. Wer verliert, ist draußen. Alan Fauvel muss mit seinem ABT #VisionRCCO gegen Jan Hedden mit einem Lamborghini ran. Fauvel ist schnell, aber nervös. Der erste Abflug, dann Aufholjagd, wieder ein Abflug. Das gleiche Spiel im zweiten Duell, der Trainingsschnellste ist draußen.

Göhring und Müller gewinnen dagegen ihre Duelle souverän, sind in der nächsten Runde. Und da erwischt es sie auch. Zwei, drei Flüchtigkeitsfehler, keine Chance mehr. Der City Cup ist grausam. Am Ende werden Müller und Göhring auf den Plätzen fünf und sechs gewertet, als schnellste Verlierer im Viertelfinale.

Das Finale gewinnt schließlich Titelverteidiger Björn Skottke (KTM) gegen Volker Pauluhn (Lamborghini), bei der technischen Kontrolle wird der „Lambo“ gewogen und zu leicht befunden.  Das Auto ist zehn Gramm zu leicht. Darauf rücken Thomas Voigt (Audi) und Jan Hedden nach. Die Harburgerin Joanna Wessel (Volkswagen) wurde Zweite in der Damenwertung. Bb