Ratgeber - Der Winter kann schön sein, wenn es denn tatsächlich mal schneit und die Sonne den Schnee zum Funkeln bringt. Leider ist in den hiesigen Breiten der Winter farblich eher zwischen Schlammbraun und Grau anzusiedeln. Wohl dem, der weiß, dass in seinem Garten bald die ersten Frühjahrsblüher durch die Erde stoßen und für leuchtende Farbtupfer sorgen werden.

Setzt man die Blumenzwiebeln zum passenden Zeitpunkt kann man das ganze Jahr in einem Meer aus Blumen verbringen. Immer im stetigen Wechsel der Blumenpracht. Denn schließlich kann man durch sorgfältige Planung selbst festlegen, wann welche Blumen in welchen Farben den Garten bereichern. Hier ein Überblick, wie man am besten vorgehen sollte.

Pflanzzeiten im Überblick
Schneeglöckchen und Krokusse läuten den Frühling ein. Die gelben Narzissen bereiten dem Osterhasen den Weg. Tulpen kündigen den Frühsommer an. Herbstzeitlose verschönern den Garten im Herbst. So hat jede Jahreszeit und jeder Monat seine Blumen.

Am besten nimmt man einen Jahresplaner zur Hand und kann sich so markieren, wann man die Blumenzwiebeln pflanzen sollte und wann die Blumen dann sprießen und blühen werden. Mit ein bisschen Geschick geht so eine Blühperiode in die nächste über.

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März und April
Der Schnee ist weg, die ersten Sonnenstrahlen erwärmen den Boden. Jetzt können die robusteren Blumenzwiebeln schon gesetzt werden. Ideal sind Areale im Garten, die schon von der regelmäßigen Sonne beschienen werden. Diese Blumen blühen dann in der Regel in den Sommermonaten. Dazu gehören: Einige Lilienarten, Hyazinthen oder Maiglöckchen.

Ende April bis Mai
Jetzt sind die Frostnächte endgültig vorüber und man kann auch die Zwiebeln empfindlicherer Sommerblüher in den Boden setzen. Entscheidet man sich für exotischere Pflanzen kann es sein, dass diese nur für ein Jahr blühen. In der Regel kommen Blumen aus Blumenzwiebeln aber jedes Jahr wieder.
Ende April bis Mai gehören unter anderem Dahlien, Lilien, Glücksklee und später in dieser Periode auch die Freesien.

August
Jetzt ist der Boden schön warm und nicht zu feucht. So fühlen die etwa Herbstkrokus und die Madonnenlilie wohl. Blumenzwiebeln, die man im Sommer setzen muss, sind meist sehr empfindlich und brauchen lange, bis sie austreiben. Oft sogar ein ganzes Jahr.

September bis Dezember
Das ist die Zeit, in der die meisten Zwiebeln in den Boden eingegraben werden. Jetzt finden die ersten Frühlingsblüher ihren Platz, wie etwa Schneeglöckchen, Zierlauch oder Frühlingskrokusse. Solange kein Bodenfrost ist, kann man jetzt die Zwiebeln im Erdreich versenken.

Kann man Blumenzwiebeln auch im Januar noch setzen?
Das hängt vom Winter ab. Ein schneidend kalter Winter mit Dauerfrost hält das Erdreich so kalt und durchgefroren, dass es rein technisch schon nicht möglich ist, Blumenzwiebeln zu setzen. Sollte es aufgrund der Temperaturen möglich sein, dann kann man auch ein paar kleine Zwiebeln einpflanzen. Sie benötigen weniger Zeit, sich im Erdreich zu verwurzeln und kommen auch mit tieferen Temperaturen klar. Im schlimmsten Fall wachsen spät eingesetzte Narzissen etwa nicht so hoch, wie man es gewohnt ist. Allerdings beschränken sich derartige Wuchseinschränkungen lediglich auf das erste Jahr.

Wer sich unsicher ist, sollte die Zwiebeln lieber in eine Schale im Keller pflanzen. Dann können sie nach draußen gesetzt werden, sobald der Boden etwas aufgetaut ist. Zeigt sich schon erstes Grün, muss auf jeden Fall die Frostperiode abgewartet werden.

Fazit
Blumenzwiebeln lassen sich kostengünstig und unkompliziert setzen. Man sollte jedoch immer bedenken, die Zwiebel nicht zu tief einzuarbeiten, maximal eine daumendicke Schicht Erde sollte die Zwiebeln bedecken.
Vorsicht bei der Pflanzenwahl: Es gibt auch Blumen, wie etwa von Gladiolen oder Dahlien, die vor dem ersten Bodenfrost herausgenommen werden müssen. Sie überwintern gern an kühlen Standorten, wie einem Keller oder einem geschützten Gartenhaus. Im Frühjahr können sie dann wieder in die Erde und erneut den Gärtner mit ihren Farben zu erfreuen.