Langenbek – Ein Sexualdelikt in Langenbek hat in der Nacht die Einsatzkräfte der Polizei beschäftigt. Um 23 Uhr ging der Notruf einer Frau bei der Polizei ein. Am Rande des "Riegischen Gehölz" zwischen Elisabeth-Lange-Weg und Guttmannring in Langenbek hatte ein Mann versucht eine Frau gewaltsam in ein Gebüsch der Parkanlage zu ziehen.

Der Täter packte die Frau gewaltsam an Hals und Oberkörper, als die junge Frau einen kleinen Trampelpfad zum Elisabeth-Lange-Weg entlanglief, bestätigt die Polizei am Morgen. Nur mit Not kann sich die Frau befreien, der Täter flüchtet und stürzt. Dabei verliert er einen Teil der Oberbekleidung, die von den Beamten sichergestellt wird.

Eine Fahndung in der Umgebung und in der Grünanlage nach dem Angreifer blieb erfolglos, auch weil am Abend kein Personenspürhund zur Verfügung stand. Der Täter wird als eher klein, mit schwarzer Weste und hellem Kapuzenpullover beschrieben. Das LKA42 hat noch in der Nacht die weiteren Ermittlungen übernommen. Es wird wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung ermittelt.

Der Einsatz endete gegen 1 Uhr am Morgen, Die Frau machte auf der Wache 46 eine Aussage, sie konnte den Täter gut beschreiben. Erst am 31. Mai kam es zu ähnlicher Uhrzeit im Hamburger Süden zu einem Sexualdelikt. In Wilhelmsburg am Finkenriek Friedhof stieg wie berichtet ein Mann plötzlich zu einer wartenden Frau ins Auto und zwang sie zu sexuellen Handlungen.

Die Beschreibung der Täter passt zusammen, die Polizei ermittelt nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt, sagte ein Sprecher des Führungs- und Lagedienstes auf Nachfrage. Konkrete Hinweise auf einen Zusammenhang liegen aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor.