Harburg - Sturmtief "Daniel" hat am Mittwochabend für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Stadt und Land gesorgt. In ganz Hamburg registrierte die Feuerwehr rund 200. Zahlreiche davon waren im Bezirk Harburg.

An der Schule am Schwarzenberg wirkten die an einem Netz befestigten Netze wie Segel. Teile stürzten herab. Die Feuerwehr schnitt die am starksten belasteten Stück heraus. Rund eine Stunde dauerte hier der Einsatz.

In der Straße Am Weinberg kippte eine vom Wind entwurzelte Birke auf vier geparkte Fahrzeuge. Einsatzkräfte der FF Rönneburg zerlegten den knapp 15 Meter hohen Baum mit Kettensägen.

Sturmeinsätze gab es auch an der Stader Straße, an der Mergellstraße, am Neuländer Elbdeich, in der Osterhoffstraße, in der Marienstraße, an der Hannoverschen Straße oder an der Hohen Straße. In der Regel handelte es sich um umgestürzte Bäume oder abgerissene Äste", so ein Feuerwehrmann. Verletzte gab es nicht.

In Seevetal rückte die Feuerwehr zu über 20 Einsatzstellen aus. Auf der K86 bei Karoxbostel kippte eine Birke auf die Fahrbahn. Zwei Fahrzeuge wurden getroffen. Die Insassen hatten Glück. Sie blieben unverletzt. Auch an den anderen Einsatzstellen galt es umgekippte Bäume zu beseitigen.

Es gab auch andere Sturmschäden. An der Ramelsloher Allee mussten die Einsatzkräfte ein weggewehtes, großes Trampolin sichern.

Die Feuerwehr Meckelfeld rückte im eigenen Ort aus. Der Sturm hatte hier die Befestigung der Weihnachtsbeleuchtung gelöst. Diese wurde über die Drehleiter wieder gesichert. Insgesamt waren acht der 14 Seevetaler Ortsfeuerwehren sowie die Werkfeuerwehr des Rangierbahnhofs teils mehrfach im Einsatz. Im gesamten Landkreis registrierte die Leitstelle rund 100 Einsätze. zv

Auf der Kreisstraße bei Karoxbostel wurden fahrende Autos von einem umstürzenden Baum getroffen. Foto: Pressestelle Feuerwehr Seevetal