Hanstedt - Die Sichtung, Versorgung und der Abtransport von einer Vielzahl von Verletzten war der Kern einer Großübung der Feuerwehr und Rettungsdienste im Landkreis Harburg. Am Sonnabend waren angehörige der Wehren aus Hanstedt, Ollsen und Quarrendorf, sowie Rettungskräfte vom DRK, der Johanniter-Unfallhilfe und vom Rettungsdienst des Landkreises alarmiert.

Das Übungsszenario: An der Oberschule in Hanstedt hatte es eine Verpuffung gegeben. 27 Schüler waren verletzt. Realistisch dargestellt wurden sie von von Mitgliedern des DRK Pinneberg, die auch entsprechend geschminkt waren.

Geübt wurde das "komplette Programm", von der Rettung von Verletzten aus dem Gebäude über die Koordination des Rettungsdienstes, die Sichtung und Einstufung der Verletzten nach Dringlichkeit der Behandlung bis zum Abtransport.

Begleitet wurde die Übung von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Untersucht wurden Verhaltensmuster und Auffälligkeiten sowie der Vergleich unterschiedlicher Konzepte hinsichtlich der Versorgungszeiten kritischer Patienten. Von dem nach der Übung zu erstellenden  Auswertungsbericht erhoffen sich die Beteiligten Erkenntnisse, die für einen Einsatzerfolg ausschlaggebend sind.

Insgesamt waren an der Übung 70 Rettungsdienstmitarbeiter, 50 Feuerwehrleute und fünf Polizeibeamte beteiligt. zv

Eine Verletztendarstellerin, realitätsnah geschminkt, wird versorgt. Foto: Feuerwehr