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Harburg - Die Zahl der Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren im Bereich des Bezirks Harburg sind trotz Corona angestiegen. 2020 wurden die Wehren zu 854 Einsätzen alarmiert. Im Vorjahr waren es noch 60 weniger.

Die meisten Einsätze hatte die FF Eißendorf. Sie rückte letztes Jahr 185 Mal aus. Das ist mit drei Einsätzen mehr als in 2019 knapp über dem Vorjahresniveau. Für zahlreiche Einsätze in ganz Hamburg sorgte dabei die Komponente "Versorgung", die von der Wehr gestellt wird.

Deutlich mehr Einsätze absolvierte die FF Harburg, die an einen neuen Standort gezogen ist. Zu 93 Einsätzen, 70 davon Brandbekämpfung, wurde die Wehr im vergangenen Jahr alarmiert. Im Vorjahr waren es noch insgesamt 54 Einsätze.

Auch die FF Marmstorf wurde öfter angefordert. Sie wurde zu 119 Einsätze alarmiert. Im Vorjahr waren es lediglich 76.

Deutlich mehr Einsätze hatte auch die FF Cranz. Sie wurden 2020 zu genau 100 Einsätzen gerufen. Damit hat sich die Zahl fast verdoppelt. Im Vorjahr waren es 52. 2020 hatten vor allem die Erstversorgungen und Technische Hilfeleistungen für den Anstieg der Einsatzzahlen gesorgt.

Im Bereich Neugraben nahmen die Einsatzzahlen ebenfalls zu. Die FF Neugraben rückte zu 121, die FF Fischbek zu 50 Einsätzen aus. Die FF Hausbruch wurde 79 Mal alarmiert. Das sind insgesamt 51 Alarmierungen mehr als 2019

Im Bezirk Harburg gibt es die 14 Wehren Neuland, Rönneburg, Sinstorf, Marmstorf, Hausbruch, Neugraben, Harburg, Moorburg, Fischbek, Eißendorf, Francop, Neuenfelde West und Neufelde Süd sowie Cranz. zv