Hausbruch - Beim Durchleuchten von Paketen sind Zöllner in einem Paketverteilerzentrum auf 160 Dopingtabletten sowie 50 Ampullen mit insgesamt 140 ml
Anabolika gestoßen. Sie waren in einer Plastikflasche versteckt, die Proteinpulver enthalten sollte.

"Auf dem Röntgenbild fielen gleich die untypisch verpackten Fläschchen und Ampullen auf. Das Öffnen des Pakets bestätigte den Verdacht, dass es sich um verbotene Arznei- und Dopingmittel handelte", so Kristina Severon vom Hauptzollamt Hamburg. Das Päckchen aus Polen sei an einen Privatmann geschickt worden.

"Leider stellen wir immer häufiger fest, dass sich die Kraftsport- und Bodybuilder-Szene auf dem Post- und Kurierweg mit den illegalen Substanzen versorgen lässt", so Severon. Inzwischen hätten die Zöllner  ein Gespür dafür entwickelt, in welchen Paketen die verbotenen Waren versteckt sein könnten. Jetzt ermittelt das Zollfahndungamt. zv