Verkehrsunfall

Harburg - 2018 war die Moorstraße das "Sorgenkind" der Polizei.

In keinem anderen Straßenabschnitt gab es im Bezirk Harburg so viele Verkehrsunfälle, wie dort. Deswegen war die Moorstraße bei einer Erhebung der schwereren Verkehrsunfälle auch in der höchsten Kategorie eingestuft. Das ist vorbei. Im letzten Jahr, das verraten die Geodaten der Verkehrsunfälle mit Verletzten, die von der Polizei erhoben werden, dass sich die Lage deutlich entspannt hat. Statt elf Unfälle mit Verletzten, wie in 2018 passiert, gab es 2019 dort nur noch fünf solcher Unfälle.

Insgesamt hat sich die Situation auf den Straßen im Bezirk 2019 im Vergleich zum Vorjahr entspannt. Kein einziger der vier durch schwerere Verkehrsunfälle als hoch belasteten Straßenabschnitte (mehr als 10 Unfälle) liegt südlich der Elbe. Lediglich vier Straßenabschnitte im gesamten Bezirk gelten als höher belastet. Das bedeutet, dass es dort zwischen sechs und neun Verkehrsunfälle mit Verletzten innerhalb des Jahres gab. Alle liegen im Verlauf der B73. Belastet sind dort die Buxtehuder Straße in Höhe Seehafenbrücke, die Stader Straße im Bereich Moorburger Bogen und die Cuxhavener Straße im Bereich Ehestorfer Heuweg und Höhe des Obi-Marktes Neugraben.

Eine weitere gute Nachricht. Im Bezirk befindet sich lediglich drei Straßenabschnitte in dem so viele Unfälle festgestellt wurden, dass er im mittleren oder oberen Bereich der Unfallbelastungen eingestuft wird. Es handelt sich um den Reeseberg in Wilstorf. Dort ereigneten sich 2019 drei Verkehrsunfälle im Bereich der Einmündung zur Nöldekestraße. In allen drei Fällen waren es Unfälle zwischen Autos und Radfahrern. In allen drei Fällen kamen die Betroffenen mit leichten Verletzungen davon.

In Hausbruch sind es zwei Abschnitte des Striepenwegs, wo es jeweils drei Verkehrsunfälle mit Verletzten gab. Einer der Unfallschwerpunkte liegt in Höhe des Einkaufzentrums, der andere im Einmündungsbereich zur Neuwiedenthaler Straße. zv