Heimfeld - Während einer Einbruchstour hat ein Albaner (30) offenbar sein Handy verloren. Der Finder brachte es zur Polizei.

So konnten Ermittler die spur des Mannes aufnehmen. Beamte des SEK nahmen ihn am Montag an der Nobleestraße fest. Im Hosenbund hatte der 30-Jährigen einen scharfen und geladenen Revolver.

Vergangenen Donnerstag hatte ein Anwohner in Langenbek in seinem Garten ein Handy entdeckt. Der Mann machte das Richtige. Er informierte die Polizei. Beamte stellten schnell fest: Das Handy ist Beute aus einem Taschendiebstahl im Dezember. Die weitere Auswertung des Geräts führte zu dem Albaner, gegen den bereits eine Anschiebungsverfügung bestand. Außerdem wurden Hinweise auf seinen Unterschlupf gefunden - eine Wohnung an der Nobleestraße.

Da dem Mann auch ein Einbruch in Wilstorf, bei dem Anfang dieses Monats ein scharfer Revolver erbeutet wurde, zugeordnet wurde, wurde das SEK mit der Festnahme beauftragt. Die observierten die Wohnung in Heimfeld. als der 30-Jährige am Nachmittag heraus kam, wurde er überwältigt. Dabei leistete er heftige Gegenwehr. An seine Waffe, die er schussbereit im Hosenbund stecken hatte, kam er nicht.

Bei der Durchsuchung der von dem Mann genutzten Wohnung fand die Polizei Beweismittel, darunter auch eine Armbanduhr, die dem selben Einbruch zugeordnet werden konnte, bei dem der Revolver erbeutet wurde.

Der Mann kam vor den Haftrichter. Der Fall wird vom LKA 19, der ehemaligen Soko Castle bearbeitet. Die Ermittler gehen davon aus, dass dem 30-Jährigen weitere Straftaten zuzurechnen sind. Am Dienstag waren Polizisten noch einmal mit einem Mantrailer, einem speziellen Fährtenhund in Wilstorf unterwegs. Der Hund nahm die Fährte des Einbrechers im Bereich des Tatortes, an dem der Revolver erbeutet wurde, auf und führte die Beamten quer durch den Stadtteil. zv