Eißendorf - Ein knapp zwei Jahre altes Kind ist Heiligabend an einer Weintraube erstickt. Die

Tragödie ereignete sich am Nachmittag. Kurz nach 15 Uhr war der Notarzt in die Weinligstraße gerufen worden. Dort hatte der Junge mit seinen Eltern die Großeltern besucht. Auch andere Verwandte waren dort. Insgesamt etwa 25 Familienangehörige bereiteten sich auf Heiligabend vor.

Dann hatte sich der knapp zwei Jahre alte Junge an einer Weintraube verschluckt und keine Luft mehr bekommen. Als der Notarzt  von der nahen Station am am Eißendorfer Pferdeweg eintraf, war der Junge bereits blau angelaufen. Bis dahin, so hieß es von der Feuerwehr, habe der Disponent schon Anweisungen über das Telefon gegeben, damit Familienangehörige Erste Hilfe leisten können.

Die Feuerwehr musste Rettungswagen nachordern, weil Familienangehörige unter der Belastung zusammenbrachen. Zwei kamen ins Krankenhaus. Nach etwa 40 Minuten wurde auch der Junge unter Reanimationsbedingungen ins Kranknenhaus Mariahilf gebracht. Vorher hatte der Notarzt die Weintraube aus der Luftröhre des Kindes entfernen können. Um 17:25 dann die traurige Gewissheit. Dem kleinen Jungen war nicht mehr zu helfen gewesen. Angehörige des Kriseninzterventionsteams des DRK betreuen die Familie. zv